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Armin Grasmuck - Editorial ELECTRICAR 6/26

Autorenbild: Armin Grasmuck
Armin Grasmuck
vor 52 Minuten
2 Min. Lesezeit

Armin Grasmuck Chefredakteur
Armin Grasmuck Chefredakteur

Die Dynamik, mit der die Elektromobilität vorangetrieben wird, ist atemberaubend. Branchenübergreifend und in jeder Sequenz. Neue Modelle, Innovationen und Visionen – aus Deutschland, China und der ganzen Welt. Krise, Krieg und Lieferkette, war da was? Es ist selbst für den Experten der Mobilität von morgen mitunter herausfordernd, heute den Überblick zu bewahren. Haben Sie, verehrte Leserinnen und Leser, vielleicht schon einmal etwas von Lepas gehört? Ja, genau: Lepas. Es ist eine weitere Automarke aus dem Reich der Mitte, die zum Hersteller Chery gehört und in diesen Tagen auf dem europäischen Markt vorfährt.


Wer etwas genauer hinsieht, hat ohnehin längst registriert, dass auch traditionsreiche Autobauer mit den aufstrebenden Partnern aus China kollaborieren, speziell wenn es um Antriebstechnik und Software geht. Volvo gehört zu Geely, Mazda fährt auf Changan ab und Opel arbeitet mit Leapmotor an einem SUV der kompakten Klasse. „Entwicklungszeit, zwei Jahre“, so umreißt es Florian Huettl, der CEO von Opel, am Rande eines Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsforums: „Die Ingenieure in Rüsselsheim und Hangzhou sind bereits in engem Austausch.“


In diesem Zusammenhang ist es selbstverständlich von doppeltem und dreifachem Interesse, wenn nun auch Klassiker der automobilen Modellgeschichte in batteriegetriebenen Versionen vorfahren. Der Polo etwa, ein Volkswagen im kleinen Format, der auf den Straßen in und rund um Wien seine ersten Kilometer dreht. Es ist ein ideales Beispiel für die Transformation in Reinform. Ein VW, schlicht und einfach, im Zeitgeist und zu vergleichsweise attraktiven Konditionen. Es hat allerdings eine Weile gedauert, bis die Strategen in Wolfsburg den Fokus wieder konsequent auf den Kern ihrer Marke gerichtet hatten.


Foto: Envato
Foto: Envato

Der Faktor Zeit scheint auch bei den Entwicklern von Range Rover nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. In der Philosophie der britischen Nobelmarke dominiert seit nunmehr 56 Jahren das Verlangen, nur den höchsten Ansprüchen zu genügen. „Wir geben unseren Kunden ein Versprechen“, sagt Martin Limpert, der Chef von Range Rover. Im exklusiven Interview mit electricar erklärt er unter anderem, welche Attribute die edlen wie stets geländegängigen Fahrzeuge ausmachen, mit welch positiver Energie sein Unternehmen agiert und warum gerade jetzt die Zeit für das erste batteriegetriebene Modell reif ist. Für die kühnen Rechner und Statistiker: Ein Range Rover Electric – das sind fünf bis sechs VW ID. Polo, preislich betrachtet.


Stichwort Preis. Alle in Deutschland erhältlichen Elektroautos sind mit allen relevanten Zahlen in der einzigartigen Datenbank von electricar aufgeführt. Klicken Sie hinein unter elektroautodatenbank.com. Für die professionellen Akteure rund um Fuhrpark und Flotte haben wir eine weitere Plattform entwickelt: Der electricar E-Auto-Report liefert belastbare Daten auf Basis einer strukturierten Auswertung, etwa das Verhältnis von Preis und Leistung in Bezug auf Reichweite, Verbrauch und Ladeleistung. Mehr unter electricar-magazin.de/e-auto-report.


Viel Spaß beim Lesen!

 
 
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