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Das Auto bleibt Herzenssache – auch in der Mobilitätswende

  • Autorenbild: Harald Gutzelnig
    Harald Gutzelnig
  • 28. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Trotz Klimadebatte, Verkehrswende und wachsender Einschränkungen in Städten bleibt das eigene Auto für viele Menschen ein emotionaler Fixpunkt. Laut einer aktuellen AutoScout24-Umfrage unter 500 österreichischen Autobesitzerinnen und Autobesitzern ist der Fahrzeugbesitz für 87 Prozent sehr oder eher wichtig. 61 Prozent sprechen ihm sogar eine sehr hohe Bedeutung zu – 13 Prozentpunkte mehr als noch 2020.


Für viele Menschen ist das eigene Auto weit mehr als ein Fortbewegungsmittel: Es steht für Freiheit, Unabhängigkeit und emotionale Verbundenheit. Foto: AutoScout24
Für viele Menschen ist das eigene Auto weit mehr als ein Fortbewegungsmittel: Es steht für Freiheit, Unabhängigkeit und emotionale Verbundenheit. Foto: AutoScout24

Besonders eng ist die Bindung bei Frauen: 67 Prozent bezeichnen das eigene Auto als sehr wichtig, bei Männern sind es 55 Prozent. Auch mit zunehmendem Alter wächst die Verbundenheit. Auffällig ist zudem die Entwicklung in Wien: Dort stieg der Anteil der besonders autoaffinen Befragten seit 2020 von 24 auf 57 Prozent.


Für die Elektromobilität ist das eine wichtige Botschaft. Der Umstieg auf emissionsärmere Antriebe wird nicht allein über Vernunft, Kosten und Klimaschutz gelingen. E-Autos müssen auch Freiheit, Komfort, Verlässlichkeit und Fahrfreude bieten. Die Mobilitätswende hat daher die besten Chancen, wenn sie das Auto nicht verdrängen will, sondern seine emotionale Bedeutung mit moderner, klimafreundlicher Technik verbindet.


Quelle: Autoscout24

 
 
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