E-Auto-Neuheiten 2026: Diese Modelle sollen frischen Schwung in den Markt bringen
- Harald Gutzelnig

- 4. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 6. Mai
Mercedes-Benz GLC EQ, VW ID. Cross, Volvo EX60, BMW iX1, BYD Atto 2: Der neue Electric Vehicle Sales Review von Strategy& und PwC zeigt, welche Elektroautos 2026 besonders wichtig werden könnten. Viele der angekündigten Modelle zielen auf genau jene Segmente, in denen Europa dringend mehr Auswahl braucht.
Das Jahr 2026 könnte für die Elektromobilität zu einem entscheidenden Modelljahr werden. Nach Jahren, in denen vor allem Premiumfahrzeuge und große SUV die Schlagzeilen bestimmten, rücken nun zunehmend kompaktere, familientaugliche und potenziell erschwinglichere Elektroautos in den Fokus. Der aktuelle „Electric Vehicle Sales Review Q1 2026“ von Strategy& und PwC listet eine Auswahl kommender BEV-Modellstarts für 2026 – und diese zeigt, wie breit die Hersteller ihre elektrische Offensive inzwischen aufstellen.

Bereits im ersten Quartal 2026 führt der Report unter anderem den Mercedes-Benz GLC EQ, den Toyota bZ7 und den Chery QQ3 als neue BEV-Modelle. Im zweiten Quartal folgen laut Übersicht der Volvo EX60, der BMW iX1 sowie der Audi E7X. Für das dritte Quartal nennt Strategy& unter anderem den BYD Atto 2, den Mercedes-Benz GLA EQ und den Smart #6. Zum Jahresende stehen in der Auswahl schließlich der Volkswagen ID. Cross, der Dacia Evader und der Dongfeng Xinghai V6.
Besonders spannend ist dabei die Segmentverteilung. Mercedes-Benz bringt mit GLC EQ und GLA EQ gleich zwei elektrische SUV-Baureihen in strategisch wichtige Volumensegmente. Volkswagen positioniert den ID. Cross als potenziell besonders relevantes Modell für die breite Kundschaft. BYD setzt mit dem Atto 2 seine europäische Expansion im Kompaktsegment fort, während Dacia mit einem neuen Elektro-Modell vor allem preisbewusste Käufer ansprechen dürfte.
Damit verschiebt sich der Wettbewerb: Es geht nicht mehr nur darum, wer das leistungsstärkste oder luxuriöseste Elektroauto baut. Entscheidend wird vielmehr, welcher Hersteller attraktive Stromer in den richtigen Größenklassen und zu marktfähigen Preisen anbieten kann. Gerade in Europa ist dieser Punkt zentral. Denn laut Report wuchsen die BEV-Verkäufe in den fünf größten europäischen Märkten im ersten Quartal 2026 um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr; der BEV-Marktanteil erreichte dort mit 19 Prozent den höchsten Wert, der jemals in einem ersten Quartal gemessen wurde.

Der Markt ist also bereit für mehr elektrische Auswahl. Die Frage ist nur, welche Modelle die Käufer tatsächlich überzeugen. 2026 dürfte genau darauf eine Antwort geben.
Quelle: Strategy&


