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  • AutorenbildHarald Gutzelnig

E-Autofahrer können mit smartem Laden bis zu 213 Euro pro Jahr sparen

Der neue gridX-Report zeigt, dass E-Autofahrer mit smarten Ladestrategien bis zu 213 Euro pro Jahr sparen können.


Diese Einsparungen hängen allerdings vom jeweiligen Land ab. Denn jedes Land hat spezifische Marktbedingungen, Regulatorik und Nutzerpräferenzen. Um zu verstehen, wie man sich diese Schwankungen zunutze machen kann, muss man zunächst die Struktur der Strommärkte und -preise verstehen.


Die Berechnungen des Reports basieren auf den Nutzungstrends eines „durchschnittlichen“ Pendlers, der durchschnittlich eine Strecke von 11.300 km pro Jahr zurücklegt. Es wird angenommen, dass 75 % aller Ladevorgänge zu Hause stattfinden. Der Pendler trifft zwischen 18:00 Uhr und 22:00 Uhr zu Hause ein und beginnt mit dem Laden. Wir nehmen an, dass das Auto den gesamten Abend bis 8:00 Uhr am nächsten Morgen geparkt bleibt.


Beim Strompreis wurde der Durchschnittspreis für jede Tagesstunde in jedem Land herangezogen. Die Berechnung selbst ist dann sehr einfach. Wir haben die Spitzenstunden in der Zeit nach Feierabend in jedem Land genommen und angenommen, dass das Laden dann beginnt, wenn unser Pendler nach Hause kommt. Dies wird als „unverwaltetes Laden“ betrachtet. Dies wird mit dem "intelligenten Laden" verglichen. Hier wird angenommen, dass ein Energiemanagementsystem die Ladesitzung automatisch auf die zwei günstigsten Stunden während der nächtlichen Parkzeit (zwischen 18:00 Uhr und 8:00 Uhr) verschiebt.


Österreich

Wenn Österreicher ihr Auto laden, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen, würden sie im Durchschnitt 41 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) bezahlen. Ein intelligentes Energiemanagementsystem (wie es z.B. mit der Go.e-App und dem Stromanbieter Awattar möglich ist) könnte dies automatisch auf den günstigsten Zeitraum von 4:00 bis 6:00 Uhr verschieben und den Durchschnittspreis auf nur 24 ct/kWh senken. Über ein Jahr gesehen würden die Ladekosten eines durchschnittlichen Haushalts um 41% oder 213 € reduziert werden - das höchste Einsparpotenzial aller untersuchten Länder.


Deutschland

In der Regel ist gegen 19:00 Uhr die teuerste (und passenderweise auch die beliebteste) Zeit für Deutsche, ihre Elektrofahrzeuge aufzuladen. Die Zeit nach Feierabend kostet im Durchschnitt 32 ct/kWh. Im Gegensatz dazu kostet das Laden mitten in der Nacht nur 20 ct/kWh - eine Preissenkung von 38%. Ein intelligentes Ladesystem kann daher jährliche Einsparungen von 157 € pro Elektrofahrzeug ermöglichen, ohne den Benutzerkomfort zu beeinträchtigen.


Quelle: gridX

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