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Leapmotor B10 im Redaktions-Test: So schlägt sich das Elektro-SUV im Alltag

Autorenbild: Redaktion
Redaktion
vor 19 Stunden
5 Min. Lesezeit

Die Mitarbeiter der electricar-Redaktion nehmen den neuen Leapmotor B10 probeweise mit in ihren Alltag – vom Kundentermin im Außendienst über den Familienausflug bis hin zur spontanen Sporteinheit und dem Wochenendtrip mit Hund.



Ein vollelektrischer SUV, der im Alltag überzeugt und dabei bezahlbar bleibt – der neue Leapmotor B10 tritt an, genau dieses Versprechen einzulösen. Bis zu 434 Kilometer Reichweite nach WLTP, 160 Kilowatt Leistung und der Einstiegspreis von rund 32.000 Euro – die Eckdaten lesen sich vielversprechend. Doch entscheidend ist, wie sich das Auto im Alltag präsentiert. Die electricar-Redaktion hat den Leapmotor B10 in der Variante Design Pro Max getestet.


Foto: CDA Verlag GmbH
Foto: CDA Verlag GmbH

Sechs Mitarbeiter, vom Verleger über den Marketing-Manager bis zum Auszubildenden sowie drei Kollegen aus dem Verkauf, unternahmen ihre alltäglichen Fahrten in dem SUV und stellten ihn in unterschiedlichen Situationen auf die Probe. So sammelte jeder eigene Erfahrungen, vom Arbeitsweg bis zur Tour über Land. Ihre Eindrücke – vom Platzangebot über die Assistenzsysteme bis zum Fahrkomfort – haben die Kollegen festgehalten. Jeder hatte seine eigenen Erlebnisse.


Test #1 Johannes


Wenn man im Außendienst unterwegs ist, gehört ein verlässlicher fahrbarer Untersatz einfach dazu. Der Leapmotor B10 macht dabei definitiv eine gute Figur – egal, ob vor dem Hotel oder beim Mittagstermin im China-Restaurant. Zwischen Kundenterminen, Gesprächen und dem nächsten Termin bleibt natürlich auch kurz Zeit für einen Fotostopp. Und was passt besser zu einem Leapmotor als ein chinesisches Restaurant?


Der B10 fällt nicht nur durch sein modernes, dynamisches Design auf, sondern macht auch im Alltag einen ziemlich lässigen Eindruck. Für mich als Außendienstler zählt vor allem: komfortabel unterwegs zu sein, elektrisch zu fahren und dabei genügend Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.


Fazit des Tages: Termine erledigt, Akku geladen und kulinarisch ebenfalls bestens versorgt. So bereitet der Außendienst noch mehr Vergnügen.


Im Außendienst - Johannes legt im Außendienst einen Fotostopp vor dem Hotel ein. Foto: CDA Verlag GmbH
Im Außendienst - Johannes legt im Außendienst einen Fotostopp vor dem Hotel ein. Foto: CDA Verlag GmbH

Test #2 Christian


Tischtennisschläger, Hundeleinen, ein chinesisches Elektro-SUV und österreichische Landstraßen haben auf den ersten Blick nur wenig gemeinsam. An meinem Testwochenende fand sich trotzdem alles im selben Auto zusammen.


Los ging es mit dem B10 zu einem Tischtennis-Testspiel – irgendwie passend, schließlich engagiert sich Leapmotor auch als Sponsor des Deutschen Tischtennis-Bundes. Sporttaschen und Schläger waren schnell verstaut. Platzmangel? Fehlanzeige. Fahrkomfort? Definitiv. Die eigenen Tischtennisfähigkeiten etwas überschätzt? Möglicherweise.


Aufschlag Leapmotor - Perfekt aufgewärmt für das Freundschaftsspiel – von links: Markus Fischer, Markus Rieser, Christian Ortner, Thomas Franz und Patrick Bittermann vom TTC Luftenberg. Foto: CDA Verlag GmbH
Aufschlag Leapmotor - Perfekt aufgewärmt für das Freundschaftsspiel – von links: Markus Fischer, Markus Rieser, Christian Ortner, Thomas Franz und Patrick Bittermann vom TTC Luftenberg. Foto: CDA Verlag GmbH

Am nächsten Tag hieß es dann: Partnerin und auch die Hunde einpacken sowie ab zu den Myrafällen in Niederösterreich. Der B10 zeigte sich dabei von seiner entspannten Seite – ruhig, komfortabel und angenehm unkompliziert.


Ob Sporthalle, Wasserfall oder der Weg zurück in die Redaktion: Der B10 macht vieles erstaunlich leicht. Er fährt sich angenehm, bietet viel Komfort und sorgt dabei trotzdem für genügend Fahrspaß. Und ein Hingucker ist er ohnehin – am Sportheim und in der freien Natur.


Mit an Bord - Bei Christians Wochenendtrip reisen die Hunde im Kofferraum mit. Foto: CDA Verlag GmbH
Mit an Bord - Bei Christians Wochenendtrip reisen die Hunde im Kofferraum mit. Foto: CDA Verlag GmbH

Test #3 Harald


Der Leapmotor B10 überzeugt mit großzügigem Platzangebot und guter Familientauglichkeit – selbst Kinderräder lassen sich problemlos im Kofferraum verstauen. Die 160 kW sorgen im Sport-Modus für ordentlichen Vortrieb, während der sparsamste Fahrmodus den B10 deutlich träger wirken lässt. Gewöhnungsbedürftig sind die häufigen Warntöne der Assistenzsysteme. Dass etwa Tempo- und Spurwarnungen nach jedem Neustart wieder aktiv sind, ist zum Teil gesetzlich vorgeschrieben – die akustische Umsetzung wirkt dennoch mitunter penetrant, ein Signal blieb im Test sogar rätselhaft. Zudem merkt sich der B10 den Fahrmodus und die Lenkungsabstimmung nicht dauerhaft. Trotzdem überwiegt das Positive: viel Platz, solide Fahrleistungen und erstaunlich viel Auto für rund 32.000 Euro.


Auf Anhieb überzeugt - Schon nach den ersten Kilometern punktet der B10 für Harald vor allem mit Komfort und Sicherheit – egal, wo ihn der Alltag hinführt. Foto: CDA Verlag GmbH
Auf Anhieb überzeugt - Schon nach den ersten Kilometern punktet der B10 für Harald vor allem mit Komfort und Sicherheit – egal, wo ihn der Alltag hinführt. Foto: CDA Verlag GmbH

Test #4 Ehsan


Schon nach den ersten Kilometern im Leapmotor B10 hatte ich das Gefühl, dass dieses Auto vor allem mit Komfort und Sicherheit punkten möchte. Für meinen Test bin ich damit unter anderem zu einem wichtigen Termin gefahren und konnte den B10 so im Alltag erleben. Besonders positiv ist mir das sanfte Bremsgefühl aufgefallen: Der B10 bremst präzise und angenehm, ohne dass man dabei nach vorne gedrückt wird. Auch die Sicherheitsassistenten haben mich überzeugt. Der Spurhalteassistent erkennt die Fahrbahnmarkierungen auf beiden Seiten und hält das Auto zuverlässig in der Spur. Bei Müdigkeit erinnert der B10 an eine Pause. Dazu kommen bequeme Sitze, ein großes Display und eine schnelle, zuverlässige Apple-Carplay-Verbindung. Weniger gelungen finde ich die kleinen Felgen, die bei der hohen und schmalen Karosserie etwas verloren wirken. Auch die Schlüsselkarte ist gewöhnungsbedürftig: Zum Öffnen muss sie an die linke Spiegelkappe gehalten werden und wird nicht immer sofort erkannt. Zum Starten muss sie ebenfalls exakt platziert werden. Die Hupe muss zuerst aktiviert werden, und nach der Fahrt schaltet sich das Auto nicht automatisch aus. Trotz dieser kleinen Eigenheiten hat mich der B10 im Alltag überzeugt und mir insgesamt ein komfortables und sicheres Fahrerlebnis geboten.


Alles im Blick - Großes Display und bequeme Sitze: Im Cockpit fühlt man sich schnell zuhause – der B10 überzeugt mit Übersicht und Ausstattung. Foto: CDA Verlag GmbH
Alles im Blick - Großes Display und bequeme Sitze: Im Cockpit fühlt man sich schnell zuhause – der B10 überzeugt mit Übersicht und Ausstattung. Foto: CDA Verlag GmbH

Test #5 Manuel


Sichere Fahrassistenzsysteme, moderne Technik, gut verarbeitete Innenausstattung und einen flotten Elektromotor findet man bei Leapmotor wohl im gesamten Portfolio. Der B10 liefert für mich als Sportler zusätzlich einige Annehmlichkeiten, die besonders im heißen Sommer punkten. Viel Stauraum und pflegeleichte Sitzbezüge, Armaturen sowie die Innenauskleidung im Kofferraum machen es einfach, einmal schnell die Sportutensilien für eine spontane Outdoor-Kraft-Einheit einzupacken und im wahrsten Sinn des Wortes Gas zu geben.

Danach verschafft die schnell temperierte Sitzbelüftung revitalisierende Kühlung. So fährt man auch verschwitzt – zumindest hin und wieder – gerne nach Hause.


Sportlich unterwegs - Manuel verstaut die Sportutensilien und legt eine intensive Trainingseinheit ein. Foto: CDA Verlag GmbH
Sportlich unterwegs - Manuel verstaut die Sportutensilien und legt eine intensive Trainingseinheit ein. Foto: CDA Verlag GmbH

Test #6 Philipp


Optisch finde ich den Leapmotor B10 ziemlich futuristisch und modern. Auch innen gefällt er mir gut: Der Innenraum ist sauber, schlicht und aufgeräumt gestaltet, ohne überladen zu wirken. Bei der Bedienung musste ich mich allerdings erst etwas zurechtfinden. Gerade Dinge wie die Klimasteuerung oder auch das Starten des Autos sind teilweise unnötig kompliziert gelöst und könnten meiner Meinung nach intuitiver funktionieren.


Schlicht und geräumig - Philipp gefällt der futuristische Auftritt ebenso wie der aufgeräumte Innenraum. Foto: CDA Verlag GmbH
Schlicht und geräumig - Philipp gefällt der futuristische Auftritt ebenso wie der aufgeräumte Innenraum. Foto: CDA Verlag GmbH

Was mir wirklich gut gefällt, ist das Platzangebot. Vorne und auch hinten sitzt man sehr geräumig und hat ausreichend Platz. Auch beim Fahren macht der B10 für mich einen sehr angenehmen Eindruck. Er fährt sich ruhig und komfortabel, die Beschleunigung ist sanft und nie unangenehm. Im Sportmodus gibt er dann ordentlich Gas und macht richtig Spaß, bleibt dabei aber angenehm kontrollierbar und beschleunigt nicht zu hart.


Besonders angenehm finde ich die Sitze, die nicht nur bequem sind, sondern sich auch belüften lassen. Gerade bei längeren Fahrten ist das für mich ein echtes Plus. Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich dagegen den Spurhalteassistenten, der für meinen Geschmack teilweise recht aggressiv eingreift. Am Ende der Testfahrt kann ich trotzdem festhalten: Ich fahre den B10 wirklich gerne. Er ist komfortabel, macht Spaß und ich fühle mich auf Anhieb wohl in diesem Auto aus China.


Großzügig im Fond - Auch auf den hinteren Plätzen steht den Passagieren reichlich Raum zur Verfügung. Foto: CDA Verlag GmbH
Großzügig im Fond - Auch auf den hinteren Plätzen steht den Passagieren reichlich Raum zur Verfügung. Foto: CDA Verlag GmbH

 
 
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