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  • AutorenbildArmin Grasmuck

NRGKick: Wir machen das Laden einfach


Bildquellen: NRGkick

Dietmar Niederl, Geschäftsführer von Dinitech, erklärt die herausragenden Qualitäten des Erfolgsprodukts NRGkick – und warum seine mobile Ladeeinheit für Dienstfahrzeuge genauso attraktiv wie für private Haushalte ist.


NRGkick – das klingt kraftvoll, dynamisch und energiegeladen. Mit welcher Intention haben Sie Ihre Ladetechnik konzipiert?


Dietmar Niederl: (lacht) Es ist ja schon eine Weile her ... Wir sind bereits 2015 mit der ersten Generation auf den Markt gekommen. Ich selbst komme aus der Automotiveentwicklung, war bereits seit 2005 mit der Elektromobilität beschäftigt. 2013 habe ich mein erstes Elektroauto bekommen, da gab es so gut wie keine Ladetechnik. Weil ich beruflich ohnehin damit befasst und mit namhaften Firmen in Kontakt war, hatte ich schnell einen Prototypen für mich zur privaten Nutzung –

und bemerkt, dass ein Bedarf besteht. So ist NRGkick, die mobile Ladelösung, entstanden. Die Nachfrage war von Beginn hoch, weil es damals ja noch keine öffentliche Ladestruktur gab und der Markt noch überschaubar war.


War es vor zehn Jahren nur ein Gespür oder bereits absehbar, dass sich die Elektromobilität so rasant entwickeln wird?


Ich war beruflich bereits an der Entwicklung von Elektrofahrzeugen und kleineren Serienanwendungen beteiligt gewesen. Für mich war klar, dass die E-Mobilität kommen wird. Deshalb habe ich es gewagt, die Produktion einer Ladetechnik aus eigener Energie und mit eigenen finanziellen Mitteln zu starten.


Inzwischen gibt es zahlreiche Anbieter von Ladekabeln, Wallboxen und anderen Lösungen, Strom zu ziehen. Mit welchen Attributen kann Ihr Produkt punkten?


NRGkick ist kompakt, klein, für jedermann verwendbar – und dies sehr einfach. Es ist flexibel einsetzbar, weil es kabelgebunden ist. Ich kann es zuhause hängenlassen oder einpacken und mitnehmen. Damit sind alle Notwendigkeiten des Kunden abgedeckt. Überall schnell laden – so lautet unser Motto. Plug and charge, ganz einfach, in Sekundenschnelle. Zudem bieten wir Smart Features wie die App, die über WLAN, Bluetooth oder Cloud angebunden werden kann. Sie ermöglicht weitere Funktionen wie Zeitsteuerung oder PV-Überschussladen. Auch Homecharging für Business ist im Kommen, so kann das Laden des Geschäftsfahrzeugs in der eigenen Garage bequem über die Firma abgerechnet werden.

Überall schnell laden Die mobile Ladeeinheit NRGkick ist flexibel einsetzbar. Elektroautos können in der heimischen Garage, unterwegs oder auch in der Arbeit den benötigten Strom ziehen.

Das Thema Ladeinfrastruktur wird speziell bei den potenziellen Kunden, die damit befasst sind, auf ein E-Auto umzusteigen, kontrovers diskutiert. Sind mit Ihrer Ladeeinheit alle Probleme gelöst?


Korrekt, genau das ist es. Wer sich mit Elektroautos beschäftigt, kommt relativ schnell zu diesem Punkt. Wir machen das Laden einfach. Wer sich für NRGkick entscheidet, ist diesbezüglich befreit von allen Sorgen. Stichwort Installation. Oder: Wie geht das Gerät an? Welche Leistung braucht es? Habe ich genügend Zeit zum Laden? Mit unserer Technik können Sie jede Stromquelle, jede Steckdose nutzen und bis zu 22 kW ziehen.


Wie hart ist der Wettbewerb, speziell mit den chinesischen Konkurrenten?


Wir produzieren in Österreich und setzen auch in Zukunft darauf. Gerade bauen wir aus, weitere 3.500 Quadratmeter Hallenfläche. Es war von Anfang an unser Ziel, auch eine hochqualitative, automotivekonforme Fertigung aufzubauen. Es garantiert, dass die Qualitätsprozesse einen sehr hohen Standard haben. Dies wissen inzwischen auch einige Automotivekunden zu schätzen: Volvo und Renault Trucks statten wir zum Beispiel in der Serie zu 100 Prozent mit unseren Ladeeinheiten aus. Diesen Qualitätsansatz, mehr zu investieren, betrachten wir als Vorteil. Wir haben auch die Wertschöpfung in Österreich, bauen Know-how auf, auch was Planung, Einkauf und Technik betrifft – und wir schaffen damit Arbeitsplätze. Trotz dieses hohen Qualitätsniveaus sind wir in der Lage, unser Produkt zu einem ein sehr attraktiven Preis anzubieten.


Viele Unternehmen sind gerade dabei, ihre Fuhrparks und Flotten zu elektrifizieren. Welche Lösung haben Sie für diese parat?


Ich würde sagen: die optimale Lösung. Wir haben gerade erst eine Kooperation mit dem ÖAMTC und der Post geschlossen. Die Postfahrzeuge werden mit unseren Ladeeinheiten ausgestattet. Es ist perfekt für die sogenannten Heimfahrer der Post. Sie können ihre Autos von nun an zuhause laden, über unser NRGkick-Ökosystem direkt verknüpft mit der Post, wo die Abrechnungen erstellt werden. Nach dem gleichen Prinzip rechnen auch die Firmenflotten, mit den wir zusammenarbeiten, die Ladekosten ihrer Mitarbeiter ab. Der Vorteil ist: Das Gerät bleibt stets beim Fahrzeug, wird nicht zuhause installiert. Es ist dem Fahrzeug zugewiesen, selbst wenn aufgrund hoher Fluktuation die Mitarbeiter wechseln sollten. Und: Der Mitarbeiter kann das Gerät natürlich auch mit in die Firma nehmen und dort laden – ohne dass extra Wallboxen installiert werden müssen. Wir bieten die größtmögliche Flexibilität, und die Firma kann genau nachvollziehen, wann, wo und wie viel geladen wurde


Tüfteln Sie bereits an neuen Ladetechniken?


Was ich sagen kann, ist: Wir sind nicht still. Wir arbeiten bereits an neuen Produkten. Es ist unser Anspruch, immer an der Spitze der Entwicklung dabei zu sein. Ich kann versprechen, dass unsere Kunden auch in Zukunft mit unseren Produkten zufrieden sein werden.


Positive Energie


Die Firma Dinitech GmbH, der Dietmar Niederl als geschäftsführender Gesellschafter vorsteht, hat sich auf Ladetechnik für Elektrofahrzeuge spezialisiert. Seinen Sitz hat der Vorzeigebetrieb in der südoststeirischen Gemeinde Sankt Stefan im Rosental. Am Ortsrand baut Dinitech derzeit ein neues Kompetenzzentrum für Elektrotechnik, das aus dem mehrstöckigen Bürogebäude, einer Produktionshalle sowie eigenen Forschungs- und Entwicklungsbereichen besteht. In der modern gestalteten Firmenzentrale ist Platz für mehr als 100 Mitarbeiter.



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