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  • AutorenbildPhilipp Lumetsberger

TÜV: Überraschende Resultate bei den Hauptuntersuchungen von E-Autos

Eine Sonderuntersuchung des TÜV-Verbands hat ergeben, dass E-Autos bei ihrer ersten Hauptuntersuchung je nach Modell sehr durchwachsen abschneiden. Vier verschiedene Modelle wurden hierfür herangezogen: BMW i3, Nissan Leaf (ZE1), Renault Zoe und Tesla Model 3.

Die Durchfallquote des Renault Zoe liegt mit 5,3 Prozent exakt im Durchschnitt der 130 in dieser Altersklasse geprüften Pkw. Größter Mängelschwerpunkt ist beim Zoe die vordere Achsaufhängung. Insbesondere Querlenker sowie Spur- und Koppelstangen entpuppten sich hierbei als besonders fehleranfällig.


Bild: shutterstock (riopatuca)

Besser als der Durchschnitt schneidet der Nissan Leaf mit einer Mängelquote von 4,3 Prozent ab. Bei ihm sind das Abblendlicht und die Bremsscheiben jene Bauteile, die am anfälligsten für Mängel sind. Mit diesem Ergebnis reiht sich der Leaf bei den 2- bis 3-jährigen Fahrzeugen im oberen Drittel des Rankings ein. Im unteren Drittel landet dagegen der BMW i3 mit einer Durchfallquote von 5,9 Prozent. Wie beim Leaf sind auch bei dem Elektro-BMW das Abblendlicht und die Bremsscheiben jene Bauteile, die bei der Hauptuntersuchung die erforderlichen Kriterien oftmals nicht erfüllen. Schlusslicht des Quartetts ist der Tesla Model 3, der zu den beliebtesten Elektrofahrzeugen in Deutschland gehört. 8,9 Prozent der geprüften Fahrzeuge fallen bei der ersten Hauptuntersuchung durch. Auch bei dem Fahrzeug des Elektroautopioniers aus den USA sind Defekte am Abblendlicht, den Nebelscheinwerfern und den Bremsscheiben vermehrt aufgetreten.


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