• Harald Gutzelnig

VWs Elektro-Bulli startet als Fünfsitzer und Transporter

Die Weltpremiere des Concept Cars ID. BUZZ auf der Autoshow in Detroit löste im Januar 2017 einen Hype aus. VW blieb also gar nichts anderes übrig, als die Studie umzusetzen. Jetzt ist es soweit: Der ID. Buzz wird am 9. März zeitgleich als ID. Buzz (Fünfsitzer) und ID. Buzz Cargo (Transporter) emissionsfrei durchstarten.



Die Designer haben das Styling des Concept Cars aus dem Jahr 2017 konsequent auf die Serienversion übertragen, beide Versionen greifen zudem die Stilelemente des legendären T1 – des Ur-Bulli – auf: Dazu gehören sehr kurze Karosserieüberhänge, der gut genutzte Raum auf einer minimalen Verkehrsfläche und das unverwechselbare Gesicht mit seiner V-Form. Und genau wie der Ur-Bulli, verfügt auch der ID. Buzz über einen Hinterradantrieb. Technisch basiert die neue Baureihe auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) des Volkswagen Konzerns. Beide Versionen starten mit einer Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie, die einen Bruttoenergiegehalt von 82 kWh bietet. Die Batterie versorgt einen 150 kW starken Elektromotor, der in die Hinterachse integriert ist und diese auch antreibt. Offizielle Werte zur Reichweite liegen noch nicht vor.


Viel Platz


Das Platzangebot ist ausreichend: Der fünfsitzige ID. Buzz nimmt selbst mit allen Passagieren an Bord bis zu 1.121 Liter Gepäck auf. Das maximale Stauvolumen des mit einer Trennwand hinter der ersten Sitzreihe ausgestatteten ID. Buzz Cargo beträgt immerhin rund 3,9 m3.



Auf dem Markt ab September


Schon kurz nach dem Produktionsstart des ID. Buzz in der ersten Jahreshälfte steht im Herbst die europäische Markteinführung an. Er ist übrigens nicht der erste Bulli mit elektrischem Antrieb. Bereits vor 50 Jahren präsentierte Volkswagen auf der Hannover-Messe einen T2 als ersten Prototyp, der von einem Elektromotor im Heck angetrieben wurde. Die maximale Reichweite von 85 Kilometern zeigte allerdings, dass die Batterie-Technologie damals noch nicht praxistauglich war. Das ist 50 Jahre später ganz anders.


Quelle: VW