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Neuer Opel Astra Electric: Facelift bringt mehr Effizienz und moderne Technik

  • Autorenbild: Armin Grasmuck
    Armin Grasmuck
  • vor 3 Tagen
  • 6 Min. Lesezeit

Dauergleiter. Der Opel Astra Electric fährt nachhaltig aufgetrimmt ins Frühjahr. Schlanker und damit eleganter wirkt das Facelift des Klassikers auf den ersten Blick – raffinierte Pointen inklusive. „Der neue Astra markiert den nächsten Schritt in unserer 90-jährigen Kompaktklassengeschichte und bringt einmal mehr innovative Features ins Segment“, sagt Florian Huettl, CEO von Opel, der den Marktstart des Astra als einen der Höhepunkte des Jahres zelebriert.

Neu gestaltet ist das Markenemblem.


Bild: Opel
Bild: Opel

Der legendäre Opel-Blitz, zentral in der als Vizor beschriebenen Frontpartie

angeordnet, strahlt im Astra nun zum ersten Mal beleuchtet – was dem Stromer einen speziellen wie modernen Charakter verleiht. Zumindest die Kenner der Automobilszene, die etwas genauer hinsehen, merken zudem schnell: Das neue Design hat einige Elemente der im vergangenen Herbst auf der IAA Mobility in München vorgestellten Studie des Opel Corsa GSE Vision Gran Turismo übernommen.


Einzigartige Scheinwerfer


Frische Akzente setzen auch die Leichtmetallräder von 17 oder 18 Zoll, die in Kombination mit neuen Farben wie Kontur-Weiß und Klover-Grün angeboten werden. Laut Hersteller sind die Lacke so angemischt, dass sie perfekt mit dem optional erhältlichen Dach in Karbonschwarz harmonieren.


Einzigartig im Segment der Kompaktfahrzeuge sind die adaptiven Intelli-Lux-HD-LED-Scheinwerfer. Mit 51.200 Pixeln, also 25.600 pro Seite, wird eine hochauflösende und in jeder Phase blendfreie Lichtverteilung ermöglicht. Dieses höchst moderne System lässt die Fahrbahn selbst bei tiefster Nacht taghell erscheinen und sorgt auf diese Weise für mehr Sicherheit und Komfort.


Die LED-Leuchten am Heck sind betont schlank gezeichnet, sie harmonieren mit der sportlich ausgelegten Rückseite. Bild: Opel
Die LED-Leuchten am Heck sind betont schlank gezeichnet, sie harmonieren mit der sportlich ausgelegten Rückseite. Bild: Opel

Abhängig von der Verkehrslage erkennt die Kamera des Astra vorausfahrende sowie entgegenkommende Fahrzeuge und schneidet diese aus. Auch Radfahrer und Fußgänger werden berücksichtigt. Der Lichttunnel, also der vom Lichtstrahl ausgesparte Bereich, wird entsprechend schmal. Dagegen bleibt der Rest der Straße und die nähere Umgebung des Autos optimal ausgeleuchtet. Clou: Sollten Verkehrsschilder zu stark reflektieren, dimmt die Technologie das Licht so stark, dass der Fahrer nicht geblendet wird.


Design im Zeitgeist


Auch der Innenraum des Astra ist spürbar aufpoliert worden, stilistisch und was den Fahrkomfort betrifft. Die bewährten wie bequemen Intelli-Sitze sind fortan serienmäßig eingebaut. Ab der höherwertigen GS-Version trägt der Fahrersitz zudem das Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken, kurz AGR. In der optionalen Variante „ReNewKnit“ ist auch der Beifahrersitz entsprechend zertifiziert. Optional sind zudem die Funktionen Massage und Memory für diese Plätze erhältlich. Das hier eingesetzte Material für die Bezüge in Veloursoptik ist laut Opel zu 100 Prozent recycelt und wieder recycelbar.


Vizor: Auch die Frontpartie des neuen Astra ist schmaler gestaltet und klarer definiert als bei den vorherigen Modellen. Bild: Opel
Vizor: Auch die Frontpartie des neuen Astra ist schmaler gestaltet und klarer definiert als bei den vorherigen Modellen. Bild: Opel

Im gesamten Innenraum, der klar definiert und im Zeitgeist konzipiert ist, sind weitere Stoffe und Materialien verbaut, die als ressourcenschonend gekennzeichnet werden. Der traditionsreiche Autobauer produziert gemäß dem selbst auferlegten Anspruch der grünen Innovation, im Unternehmensjargon als Greenovation bezeichnet. Das Lenkrad im Astra ist konsequenterweise mit veganem Stoff bezogen.


Ladevolumen bis zu 1634 Liter


Auch das im Opel als Pure Panel bezeichnete Cockpit hat den Feinschliff erhalten. Das digitale Zehn-Zoll-Infodisplay hinter dem Lenkrad und der ebenso große, zentral über der Mittelkonsole angeordnete Touchscreen sind mit neuen Optiken und Grafiken aufgepeppt worden, sie sollen nun auch noch intuitiver zu bedienen und besser abzulesen sein. Smartphones können kabellos integriert werden. Aufgewertet erscheint auch die Mittelkonsole, die nun in mattem Grau ausgeführt ist und so möglichen Blendeffekten vorbeugt.


Rasant nach unten gezogenes Heck: Die klar konturierte Rückseite des Astra wirkt sportlich wie dynamisch. Bild: Opel
Rasant nach unten gezogenes Heck: Die klar konturierte Rückseite des Astra wirkt sportlich wie dynamisch. Bild: Opel

Praktisch und flexibel – das sind die Attribute, die den Astra seit jeher auch und speziell für Gewerbetreibende und die Verantwortlichen von Fuhrparks und Flotten interessant machen. Als entscheidender Faktor in der Welt der Dienstreisenden gilt das Volumen des Kofferraums. In der neuen Version fasst die Limousine nach Angaben des Herstellers 422 Liter. Ist die Rückbank komplett umgeklappt, werden daraus bis zu 1339 Liter. Die Kombivariante, der Astra Sports Tourer, kann maximal 1634 Liter aufnehmen. Nach Bedarf sind die Lehnen der Rücksitze in dieser Version im Verhältnis 40:20:40 umklappbar.


Als wichtiges Argument bezogen auf die Mobilität von morgen gilt auch der Faktor Reichweite, der im Astra verbessert worden ist. Bis zu 454 Kilometer nach WLTP-Standard soll die nun 58 Kilowattstunden große Batterie ermöglichen, ohne nachzuladen – rund 35 Kilometer mehr als bisher.


Einzigartig in der kompakten Klasse: 51.200 Pixel für mehr Komfort und Sicherheit sind in den Intelli-Lux-HD- LED-Scheinwerfern verbaut. Bild: Opel
Einzigartig in der kompakten Klasse: 51.200 Pixel für mehr Komfort und Sicherheit sind in den Intelli-Lux-HD- LED-Scheinwerfern verbaut. Bild: Opel

Der Elektromotor leistet 115 Kilowatt, das sind 156 PS, bei 270 Newtonmetern liegt das maximale Drehmoment. In 9,3 Sekunden startet die batteriegetriebene Limousine aus dem Stand auf Tempo 100, der Sports Tourer benötigt 0,2 Sekunden mehr. Beide Versionen sind bei 170 km/h in der Spitze elektronisch abgeregelt.


Stichwort Rekuperation. Das regenerative Bremssystem des Astra Electric, in drei Stufen über die Wippen am Lenkrad zu regeln, ermöglicht, dass im Fahrbetrieb auch Energie zurückgewonnen werden kann. Stichwort Laden. Laut Opel kann die Batterie des Kompaktmodells an einer Schnellladesäule, die den Strom mit der Leistung von 100 Kilowatt bereitstellt, in einer guten halben Stunde auf 80 Prozent geladen werden. Im langsameren Wechselstrommodus, etwa an der Wallbox zuhause oder am Arbeitsplatz, fließt der Strom mit bis zu elf Kilowatt in den Akku.


Laden bidirektional möglich


Dem Zeitgeist entsprechend ist der E-Astra zudem bereit für bidirektionales Laden. Das heißt, der Strom kann bei Bedarf auch aus der Autobatterie herausgezogen werden. In der angebotenen Variante V2L – Vehicle to load, aus dem Auto zum Laden – können beispielsweise Elektrogeräte von Handwerkern im Einsatz mit Strom versorgt werden. Genauso wie externe Abnehmer in der Freizeit oder am Urlaubsort, etwa E-Bikes oder der Wasserkocher.


Das Cockpit des E-Astra wird dominiert von zwei Zehn-Zoll-Bildschirmen. Kernfunktionen und die Klimaanlage können schnell und einfach über physische Tasten geregelt werden. Das Lenkrad ist mit veganem Stoff bezogen. Bild: Opel
Das Cockpit des E-Astra wird dominiert von zwei Zehn-Zoll-Bildschirmen. Kernfunktionen und die Klimaanlage können schnell und einfach über physische Tasten geregelt werden. Das Lenkrad ist mit veganem Stoff bezogen. Bild: Opel

Bedeutend, an eisigen Wintertagen und auch bei hochsommerlichen Temperaturen: Die Batterie des E-Astra lässt sich vorkonditionieren. Damit ist gewährleistet, dass die Akkus zum Start der Ladephase auf richtige Temperatur gebracht worden sind und der Strom möglichst schnell und effizient aufgenommen werden kann.


Attraktive Angebote im Leasing


Der neue Opel Astra Electric wird in drei Varianten angeboten, die unterschiedlich ausgestattet sind. In der Basisversion Edition steht der kompakte Stromer mit dem Grundpreis von 37.990 Euro auf der Preisliste. Er bietet Annehmlichkeiten wie die Einparkhilfe, den automatisierten

Geschwindigkeitsregler und das schlüssellose Starten. In der höherwertigen Linie GS, die bei 40.310 Euro beginnt, ist das Dach in Karbonschwarz gehalten, dazu gibt es die 180-Grad-Rückfahrkamera und das schlüssellose Starten und Schließen.


Das Topmodell Ultimate fährt auf schwarzen Leichtmetallrädern in 18 Zoll vor, auch sind die Intelli-Lux-HD-Scheinwerfer verbaut und das künstlich intelligente Fahrsystem Intelli-Drive 1.0 mit aktivem Assistenten zum Spurhalten integriert. Die Preise starten hier bei 42.860 Euro.


Bild: Opel
Bild: Opel

Für den Astra Sports Tourer Electric liegen die Einstiegsraten im Spektrum zwischen 39.490 und 44.860 Euro.


Höchst attraktiv wirkt das Leasingangebot, das Opel unter dem Motto „Flat for free“ präsentiert. Der Astra Electric kann demnach zu Raten ab etwa 240 Euro im Monat gefahren werden. Laufzeit 36 Monate, Laufleistung 10.000 im Jahr, Sonderzahlung 5000 Euro. In diesem Paket sind gemäß „Flat for free“ bis zu vier Jahre Garantie, alle Wartungen und der Mobilservice enthalten.


Dazu kommt, dass Opel mit dem Rund-um-Sorglos-Paket Electric All In die Käufer von rein elektrischen Fahrzeugen nachhaltig unterstützt. Die Offerte umfasst die Batteriegarantie für acht Jahre oder bis 160.000 Kilometer, eine Wallbox gratis und den Free2move-Charging-Pass, über den an mehr als 850.000 Ladepunkten in Europa der Strom gezogen werden kann, sowie diverse Komfortdienste wie E-Remote, Live-Navigation und Vorklimatisierung.


Auch als Plug-in-Hybrid


Als Option für diejenigen, die noch mit dem Umstieg auf ein rein elektrisches Fahrzeug hadern, oder von einer chronischen Reichweitenangst geplagt sind, bietet Opel zudem die weiterentwickelte Version des Astra als Plug-in-Hybrid. Er liefert die Leistung von 144 Kilowatt, rund 196 PS und das maximale Drehmoment von 360 Newtonmetern.


Im Stadtverkehr kann der Plug-in-Hybrid bis zu 84 Kilometer weit rein elektrisch gefahren werden, knapp 20 mehr als bisher. Er schafft es in 7,6 Sekunden von null auf 100 – Tempo 225 in der Spitze. Die Preise starten bei 38.460 Euro.

Erfolgsmodell seit 35 Jahren


Der Opel Astra kam 1991 als Nachfolger des legendären Kadett auf den Markt.

Er revolutionierte die Kompaktklasse: 4,13 Millionen Einheiten machten ihn zum meistgebauten Opel-Modell aller Zeiten, der Astra Caravan war von 1993 bis 2000 Europas meistverkaufter Kombi. Der Astra der Reihe G kam 1998 mit vollverzinkter Karosserie und breiter Modellpalette inklusive Coupé und Cabrio. 2015 brachte er Matrix-LED-Scheinwerfer und adaptive Fahrwerke, bevor 2023 der rein elektrifizierte Astra L als Schräghecklimousine und Kombi mit Vizor und Pure Panel debütierte. Seit acht Generationen gilt der Kompakte als Bestseller, bis heute symbolisiert er deutsches Design und Elektrifizierungstrends aus dem Haus Opel.


Bild: Opel
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