Österreich beschleunigt E-Mobilität: e-Move Austria vernetzt Förderung, Ladeinfrastruktur und Daten
- Harald Gutzelnig

- vor 3 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Mit e-Move Austria hat die österreichische Bundesregierung eine zentrale Initiative zur Beschleunigung der Elektromobilität gestartet. Unter dem Dach dieses ganzheitlichen Programms bündelt das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) sämtliche Maßnahmen, Daten und Förderinstrumente rund um E-Mobilität – von privaten E-Fahrzeugen über Ladeinfrastruktur bis hin zu emissionsfreien Bussen und Nutzfahrzeugen.

Kernstück ist die neue Online-Plattform emove-austria.gv.at, die erstmals verlässliche, laufend aktualisierte Zahlen, Fakten und Trends zur E-Mobilität übersichtlich zusammenführt. Hier finden Interessierte, Unternehmen und Verantwortliche umfassende Informationen zu Neuzulassungen, Ladepunkten, gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie bestehenden und neuen Förderungen. Ziel ist es, Transparenz, Orientierung und Vertrauen in die E-Mobilität zu schaffen und Vorbehalte abzubauen.
Das Programm selbst basiert auf vier thematischen Säulen – eRide, eCharge, eBus und eTruck – und umfasst ein Fördervolumen von insgesamt rund 480 Millionen Euro für 2025 und 2026. Ein Schwerpunkt liegt auf dem massiven Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur, insbesondere mit Schnellladestationen auch in ländlichen Regionen. Darüber hinaus unterstützt e-Move Austria den Umstieg auf emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Busflotten sowie private E-Mobilität durch gezielte Zuschüsse.
Mobilitätsminister Peter Hanke betont, dass E-Mobilität ein Schlüssel zur Mobilitätswende sei und verlässliche Daten sowie sichtbare Fortschritte entscheidend für die Akzeptanz in der Bevölkerung sind. Die neue Plattform leistet genau hier einen Beitrag, indem sie komplexe Entwicklungen verständlich aufbereitet und als zentrale Anlaufstelle für alle E-Mobilitätsfragen dient.
Quelle: BMIMI


