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  • AutorenbildHarald Gutzelnig

ÖAMTC: Erzwungener Wechsel der Antriebstechnologie schafft Mobilitäts-Armut

Laut dem Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung, Bernhard Wiesinger, wird Österreich die Klimaziele im Verkehr mit einer reinen Elektro-Mobilitätsstrategie nicht erreichen können, da bis 2030 rund 2,5 Millionen Elektroautos auf den Straßen sein müssten, was angesichts der aktuellen Neuanmeldungen von nur 18% batterieelektrischer Autos unwahrscheinlich ist.


ÖAMTC: Mit Elektromobilität alleine sind Klimaziele nicht zu schaffen. Foto: Shutterstock

Um Strafzahlungen in Milliardenhöhe zu vermeiden, schlägt Wiesinger vor, dass ein Drittel der Autofahrer durch drastische Kosten-Erhöhungen, z.B. Spritpreise von 4-5 Euro pro Liter, ihr Fahrzeug stehen lassen sollten.


Auch der öffentliche Verkehr wird die Mobilitätslücke nicht kurzfristig füllen können, da er derzeit nur etwa 20% der Transportleistung in Österreich erbringt. Wiesinger fordert daher eine Kombination aus Elektro-Mobilität, alternativen Kraftstoffen, einer Erhöhung der Beimengung biogener Anteile zu fossilen Kraftstoffen, einem Ausbau des ÖV, neuen Angeboten wie Anruf-Sammeltaxis und einem Ausbau des Radverkehrs, um das Klima zu schützen und Mobilitäts-Armut zu verhindern.


Quelle: OTS

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