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Armin Grasmuck - Editorial ELECTRICAR 7/26

Autorenbild: Armin Grasmuck
Armin Grasmuck
vor 1 Tag
2 Min. Lesezeit


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Armin Grasmuck - Chefredakteur
Armin Grasmuck - Chefredakteur

Das Auto des Jahres ist elektrisch. Batteriegetrieben. Es ist ein Fakt, den keiner mehr zu diskutieren braucht. Die Frage ist nur: Was hat der beste Stromer des Landes zu bieten? Überzeugt er durch eine herausragende Reichweite von 700 Kilometern und mehr? Ist es die vehemente Ladeleistung an der Stromsäule, die ihn so begehrenswert macht? Sind es die künstlich intelligenten Assistenten, die es dem Fahrer erlauben, ohne Hände am Lenkrad über die Autobahn zu gleiten? Oder geht es doch mehr um Effizienz, das möglichst günstige Verhältnis aus Preis und Vortrieb? Klein und fein, zumindest im urbanen Raum? Es sind genau diese Fragen, die in den vergangenen Wochen und Monaten auch die Mitglieder der Jury von BEST IN CLASS intensiv beschäftigten. Es wurde erklärt, analysiert, mitunter kontrovers diskutiert – und am Ende bewertet.


BEST IN CLASS, die besten Elektroautos des Jahres. Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, bereits zum dritten Mal diesen einzigartigen Fachpreis präsentieren können, den electricar in Kooperation mit dem Institut Neue Mobilität veranstaltet. Es sei an dieser Stelle festgehalten: Jedes Auto und jeder Hersteller, der beim großen Finale am Hockenheimring mit dem BEST IN CLASS Award ausgezeichnet wird, hat sich diesen Preis allein aufgrund seines herausragenden Gesamtpakets aus harten und weichen Fakten verdient – wie Sie mit einem Blick auf die Siegerliste feststellen können.


Foto: Envato
Foto: Envato

Wie stark das Bewusstsein für die Mobilität von morgen in der breiten Gesellschaft ansteigt und wie herausfordernd sich parallel dazu diese Phase speziell für die großen und traditionsreichen Autobauer darstellt, darüber kann der oberste Hüter der Güte lange referieren. „Qualität braucht Klarheit und Konsequenz“, sagt Andreas Krepp, Chief Quality Officer der Volkswagen Group, im Interview mit electricar. Die Alterung der Akkus in E-Autos und das Takten von Updates für Software sind beispielsweise Themen, die ihn und seine Mitarbeiter konzernweit umtreiben.


Pariser Chic und den ikonischen Markennamen hat DS Automobiles zu überführen. Frisch, fein und komfortabel – der französische Premiumhersteller passt per Definition perfekt zu den Elektromobilen. Der neue DS N°7, der die Titelseite dieser Ausgabe schmückt, besticht übrigens auch mit harten Fakten: 740 Kilometer ohne Nachladen, das verspricht höchst genussvolles Reisen selbst über längere Distanzen.


Das Erlebnis der Kunden an der Ladestation interessiert Martin Roemheld genauso wie der Umsatz von Kilowattstunden in Minuten und Euro. Der CEO von EnBW mobility+, der führenden Plattform für Ladestrom in Deutschland, treibt den Ausbau seines Netzes nachhaltig voran. Er weiß genau, wo, wie und wie viel Strom bundesweit in die E-Autos fließt. Den massiven Aufschwung der Elektromobilität kann Roemheld an seinen Ladepunkten ablesen. Der Herr der Säulen ist davon überzeugt, dass das Stromtanken mittelfristig einfach, transparent und komfortabel zur Gewohnheit wird. Die bei BEST IN CLASS prämierten Modelle werden dazu beitragen, die große Transformation nachhaltig voranzutreiben – auf dem Asphalt und an der Ladestation.


Viel Spaß beim Lesen!

 
 
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