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E-Auto-Index Q2/2026: Neue Modelle wirbeln den Markt durcheinander

  • Autorenbild: Harald Gutzelnig
    Harald Gutzelnig
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Vor allem bei Klein- und Kompaktwagen nimmt der Wettbewerb deutlich zu

Nur wenige Monate nach der ersten Ausgabe zeigt der electricar E-Auto-Index bereits, wie schnell sich der Markt für Elektroautos verändert. Der neue E-Auto-Report Q2/2026 ist da – und der Vergleich mit Q1 macht deutlich: Besonders in den unteren Fahrzeugklassen kommt Bewegung in den Markt.


Während sich an der Spitze mancher höherer Klassen vergleichsweise wenig verändert hat, sorgen bei Klein- und Kompaktwagen zahlreiche neue Modelle für eine völlig neue Rangordnung.


Foto: CDA Verlag GmbH
Foto: CDA Verlag GmbH

Fünf Neuzugänge auf den ersten fünf Plätzen

Besonders deutlich wird die Entwicklung bei den Kleinst- und Kleinwagen. Die ersten fünf Plätze des aktuellen Rankings werden ausschließlich von Modellen belegt, die im Q1-Index noch nicht vertreten waren.


An der Spitze liegen der Leapmotor B03X Pro und der Škoda Epiq 55 Essence, gefolgt vom Leapmotor B03X ProMax, dem Volkswagen ID.Polo Trend und dem Kia EV2 Light.


Damit zeigt sich eine Entwicklung, die für den gesamten E-Auto-Markt von großer Bedeutung sein könnte: Das Angebot an vergleichsweise erschwinglichen Elektroautos wächst – und gleichzeitig steigen Reichweiten, Ladeleistungen und das technische Niveau.


Auch die Kompaktklasse wird neu gemischt

Ein ähnliches Bild zeigt sich eine Klasse darüber. In der Kompaktklasse stehen mit dem Leapmotor B05 BEV Pro Life, dem B05 Pro Max Life und dem MG4 EV Urban Comfort gleich drei neue Modelle an der Spitze. Auch der fünftplatzierte MG4 EV Urban Active ist neu hinzugekommen.


Gerade hier wird sichtbar, wie intensiv der Wettbewerb inzwischen geworden ist. Neue Modelle müssen sich nicht langsam von hinten an etablierte Fahrzeuge heranarbeiten – sie können aufgrund ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses unmittelbar ganz vorne im electricar E-Auto-Index landen.


Q1 zu Q2: Der Markt wird breiter

Genau dieser Vergleich macht den quartalsweisen E-Auto-Index besonders interessant. Q1 war eine Momentaufnahme des Marktes zu Jahresbeginn. Bereits Q2 zeigt, wie schnell sich das Bild verändern kann.


Neue Baureihen von Leapmotor, Volkswagen, Škoda, Kia oder MG erhöhen vor allem im preislich sensiblen Bereich den Druck. Gleichzeitig wächst die Auswahl für Käufer, die bislang zwar elektrisch fahren wollten, aber bei Preis, Reichweite oder Alltagstauglichkeit noch zu viele Kompromisse sahen.

Auch bei den nutzungsorientierten Indizes gibt es Veränderungen. Beim Stadtauto übernimmt beispielsweise der neue Volkswagen ID.Polo Trend unmittelbar Platz eins. Insgesamt umfasst der electricar E-Auto-Index weiterhin elf unterschiedliche Kategorien – fünf Fahrzeugklassen sowie sechs Rankings für konkrete Nutzungsszenarien wie Stadt, Familie, Langstrecke oder Flotte.


Foto: CDA Verlag GmbH
Foto: CDA Verlag GmbH

Daten statt Image

Der electricar E-Auto-Index bewertet Elektroautos nicht nach Design, Markenimage oder subjektivem Fahreindruck. Grundlage sind messbare Daten und das Verhältnis des Listenpreises zu zentralen Kennzahlen wie Reichweite, Verbrauch, Motorleistung, Ladegeschwindigkeit und Kofferraumvolumen.


So wird sichtbar, welche Modelle innerhalb ihrer Klasse beziehungsweise für einen bestimmten Einsatzzweck besonders viel Gegenwert fürs Geld bieten.

Und Q2 zeigt dabei vor allem eines: Der Wettbewerb um das beste Elektroauto wird härter – und er verlagert sich zunehmend auch in jene Fahrzeugklassen, in denen bezahlbare Modelle bislang gefehlt haben.


Der E-Auto-Report Q2/2026 ist ab sofort verfügbar

Alle Rankings, Bewertungen und Veränderungen gegenüber Q1 finden Sie im neuen electricar E-Auto-Report Q2/2026.


Zusätzlich können sämtliche Rankings in der electricar Elektroauto-Datenbank online abgerufen und die einzelnen Modelle miteinander verglichen werden.

 
 
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