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  • AutorenbildHartmut Schumacher

E-Bikes 2024 - Aktuelle Trends und Modelle im Überblick

Elektrisch angetriebene Fahrräder erfreuen sich immer größerer Beliebtheit: Gab es im Jahr 2012 lediglich 1,3 Millionen derartiger E-Bikes in Deutschland, so waren es nach Informationen des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) im Jahr 2022 bereits 9,8 Millionen. Laut dem Statistischen Bundesamt besitzen 15,5 Prozent der deutschen Haushalte ein E-Bike.


Natürlich gibt es nach wie vor wesentlich mehr unmotorisierte Fahrräder – rund 73 Millionen. Doch beim Verkauf haben die E-Bikes die Fahrräder fast eingeholt: 2022 betrug der Anteil der E-Bikes bereits 48 Prozent, rund 2,2 Millionen Exemplare. In der Produktkategorie Mountainbikes betrug der Anteil der motorisierten Fahrzeuge sogar knapp 90 Prozent.


Für das Jahr 2023 lagen die endgültigen Zahlen bei Redaktionsschluss noch nicht vor. Der ZIV geht jedoch davon aus, dass 2023 zum ersten Mal mehr E-Bikes als Fahrräder in Deutschland verkauft wurden. Ähnlich sieht es in Österreich aus, wo der Marktanteil der E-Bikes laut Angaben des Verbands der Sportartikelerzeuger und Sportartikelhändler Österreichs bei 49 Prozent liegt.


Made in Germany and Austria


Deutsche und österreichische Unternehmen gehören zu den erfolgreichsten E-Bike-Herstellern in diesen beiden Märkten. Im Jahr 2022 haben deutsche Unternehmen 1,72 Millionen Elektroräder produziert. Hinzu kommen etwa 510.000 E-Bikes, die deutsche Unternehmen in eigenen Produktionsstätten außerhalb Deutschlands haben herstellen lassen.


Auch im Ausland sind E-Bikes made in Germany gefragt: Deutsche Unternehmen haben im Jahr 2022 rund 580.000 E-Bikes exportiert. Die Hauptabnehmer waren dabei die Niederlande (24 Prozent), Österreich (13 Prozent), Frankreich (13 Prozent), die Schweiz (11 Prozent) und Belgien (11 Prozent). Die Exporte im Jahr 2023 dürften gut 50 Prozent höher ausfallen.

Importiert hat Deutschland 1,45 Millionen E-Bikes. 69 Prozent dieser Fahrzeuge stammten aus EU-Ländern, oft von dortigen Produktionsstandorten deutscher Unternehmen, und 27 Prozent aus Asien.


Gestiegene Preise


Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Elektrorads betrug 2022 in Deutschland 2.800 Euro. Im Jahr 2019 waren es noch 2.200 Euro. Damit dieser Anstieg weniger abschreckend klingt, weist der ZIV darauf hin, dass der zunehmende Anteil von hochpreisigen Lastenrädern den Durchschnittspreis nach oben zieht.


Und wo kaufen die Deutschen ihre Fahrräder? Hauptsächlich im stationären Fachhandel, der einen Anteil von 73 Prozent erreicht. Hinzu kommen drei Prozent für Online-Angebote des Fachhandels. Reine Internetversender haben einen Marktanteil von 21 Prozent. SB-Warenhäuser, Baumärkte und Discounter kommen zusammen auf zwei Prozent.


Neue Tendenzen


Immer mehr Menschen verwenden Lastenräder. Allerdings verständlicherweise am liebsten dann, wenn sie über einen Motor verfügen. Von 2021 bis 2022 ist die Summe der verkauften E-Lastenräder um 37,5 Prozent gestiegen.

Am beliebtesten sind derartige Lastenräder laut einer Umfrage des TÜV-Verbands in Großstädten bei jüngeren Menschen im Alter zwischen 18 und 44 Jahren. Dem Fahrrad-Monitor 2023 des Bundesverkehrsministeriums zufolge sind die häufigsten Einsatzzwecke für Lastenräder das Einkaufen (71 Prozent) sowie das Transportieren von Gegenständen (34 Prozent), Kindern (30 Prozent) und Tieren (19 Prozent).


Steigendes Interesse zeigen Käufer an Light-E-Bikes. An Fahrzeugen also, die einen schwächeren Motor und einen kleineren Akku verwenden als herkömmliche Elektroräder. Das hat zwar den Nachteil, dass sie dem Fahrer beim Strampeln weniger Unterstützung bieten. Dafür aber wiegen diese Light-E-Bikes deutlich weniger – was zur Folge hat, dass sie sich beim Transport und bei der Bergabfahrt besser handhaben lassen.


Neuheiten 2024


Auf den folgenden sechs Seiten finden Sie eine Übersicht interessanter E-Bikes deutscher und österreichischer Hersteller, die gerade auf den Markt gekommen oder aber für die nahe Zukunft angekündigt worden sind. Berücksichtigt haben wir dabei die Kategorien Lastenräder, City-Räder, Mountainbikes und Trekking-Räder. Als Bonus gibt es eine Seite über speziellere E-Bikes, die beispielsweise für Kinder gedacht sind oder aus ungewöhnlichen Materialien bestehen.


Die beliebtesten E-Bike-Kategorien


Lange Zeit waren E-Trekking-Räder die beliebteste Art der Elektroräder in Deutschland. Seit 2021 haben laut ZIV jedoch Mountainbikes die Spitzenposition inne. Im Jahr 2022 betrug der Anteil der E-Mountainbikes stolze 38 Prozent der verkauften E-Bikes. E-Trekking-Räder kamen auf 28 Prozent, E-City-Räder auf 24 Prozent. Und E-Lastenräder gelangten mit 7,5 Prozent auf den vierten Platz. Weit abgeschlagen dagegen waren die Kategorien „Rennrad/Gravel/Fitness“ mit einem Prozent und „S-Pedelecs/E-Bike 45“ mit 0,5 Prozent.


E-City-Räder


Elektrische Stadträder, hauptsächlich für den Einsatz in der Stadt oder auf kürzeren Ausflügen gedacht, sind voll ausgestattet mit Zivilisationszubehör wie Beleuchtung, Gepäckträger und Schutzblechen, jedoch weniger gut gefedert als Räder für raueres Gelände.



Das Retro-Rad Cube: Ella Cruise Hybrid 500

Das Ella Cruise Hybrid 500 zeichnet sich unter anderem durch sein Retro-Design und den tiefen Einstieg aus. Geeignet ist das Bike für den Einsatz in der Stadt und auch auf befestigten Wegen außerhalb. Als Antrieb dient der Bosch-Mittelmotor Active Line Plus mit einem Drehmoment von 50 Nm. Das E-City-Bike selbst wiegt 26,9 kg, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 135 kg. Der 500-Wh-Akku lässt sich abnehmen, um ihn getrennt vom Bike aufzuladen.

cube.eu || 2.749€


 

Das Leichtgewicht Stevens: E-STRADA 7.3.4 FEQ


Das E-Strada 7.3.4 FEQ ist ein Light-Assist-Bike – kommt also mit einem etwas schwächeren Motor (49 Nm) und einem vergleichsweise kleinen Akku (250 Wh) daher, kann dafür mit einem geringen Gewicht von 17,6 kg aufwarten. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 140 kg.

stevensbikes.de || 4.299€


 

Das Power-Bike Kalkhoff: Image 5 Advance+


Das Image 5 Advance+ hat für ein City-Bike einen starken Motor und einen großen Akku: Der Bosch-Mittelmotor Performance Line bietet ein Drehmoment von 75 Nm. Der 625-Wh-Akku sorgt für eine Reichweite von bis zu 115 Kilometer. Die Nabenschaltung verfügt über fünf Gänge. Das Bike bringt 29,5 kg auf die Waage. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 170 kg. Das Fahrzeug ist in fünf Größen, für Menschen mit einer Körpergröße von 140 bis 210 cm, in zwei Farben und mit zwei Rahmenformen lieferbar.

kalkhoff-bikes.com || 4.699 €


 

Die graue Eminenz Bulls: Urban EVO 2


„Minimalistische Optik und maximalen Fahrspaß“ verspricht der Hersteller des Urban EVO 2. Dieses mattgraue City-Bike verwendet einen Bafang-Nabenmotor mit einem Drehmoment von 30 Nm. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 135 kg. Die LEDs zum Anzeigen von Unterstützungsstufe und Ladestand befinden sich am Oberrohr statt am Lenker. bulls.de || 3.599


 

E-Lastenräder


Elektrische Lastenräder verfügen über eine größere Ladefläche vor dem Lenker oder hinter dem Sattel. Im privaten Bereich kommen derartige Räder meist beim Transportieren von Einkäufen, Gepäck oder Kindern zum Einsatz.


Der Langläufer Bergamont: E-Cargoville LT Expert

Das E-Cargoville LT Expert unterstützt ein Gesamtgewicht von 190 kg. Das Bike selbst wiegt 36,8 kg. Die Lasten kann man auf einem Frontträger und einem langen Heckträger unterbringen. Als Antrieb dient der Bosch-Mittelmotor Performance Line mit einem Drehmoment von 65 Nm. Zum Erhöhen der Reichweite lässt sich ein zweiter Akku nachrüsten.

bergamont.com || ab 4.999€


 

Das Flexible Cube: Longtail Hybrid 725


Das Longtail Hybrid 725 verfügt standardmäßig über einen langen hinteren Gepäckträger. Optional lässt sich ein Unterrohrgepäckträger anbringen. Nachrüsten kann man das Lastenrad zudem mit einem Front-Gepäckträger. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 200 kg. Das in zwei Farbvarianten erhältliche Lastenrad selbst wiegt 35,4 kg. Der ausdauernde Akku (725 Wh) versorgt den Bosch-Mittelmotor Cargo Line mit einem Drehmoment von 85 Nm. cube.eu || ab 4.499€


 

Das Kompakte Ca Go: CS200


Das CS200 bietet gleich drei Stellen, um Ladung zu verstauen: vorne, hinten und in der Mitte. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 180 kg. 35,5 kg bringt das E-Lastenrad bereits selbst auf die Waage. Die 20-Zoll-Räder sorgen für kompakte Maße. Länge: 204 cm. Der serienmäßige 545-Wh-Akku lässt sich für 300 Euro durch einen 725-Wh-Akku ersetzen, um die Reichweite zu erhöhen. Der Mittelmotor Bosch Cargo Line ermöglicht ein Drehmoment von 85 Nm. cagobike.com || 6.490€


 

Das Aufklappbare Riese & Müller: Carrie touring


Beim kompakten Lastenrad Carrie touring befindet sich zwischen Lenker und Vorderrad ein Korb mit einer Breite von 43 Zentimetern. Kostenpflichtig ersetzen kann man ihn durch eine aufklappbare Kiste mit einer Breite von 65 Zentimetern. In diese Kiste lässt sich ein – ebenfalls kostenpflichtiger – Kindersitz einsetzen, auf Wunsch mit Verdeck. Auch ein Heckgepäckträger lässt sich nachrüsten.Das Lastenrad wiegt 34,4 kg. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 200 kg. Als Antrieb dient der Bosch-Mittelmotor Performance Line mit einem Drehmoment von 75 Nm. Der 545-Wh-Akku lässt sich durch eine 725-Wh-­Variante ersetzen. r-m.de || ab 5.799€


 

E-Mountainbikes

Elektrische Mountainbikes für Fahrten abseits befestigter Wege zeichnen sich unter anderem durch eine gute Federung, breite Reifen mit ausgeprägtem Profil sowie breite Lenker aus. Um ein derartiges Fahrzeug auch im Straßenverkehr nutzen zu können, müssen Sie Beleuchtung, Reflektoren und Klingel nachrüsten.


Der Rennbolide Focus: JAM² 8.0


Das JAM² 8.0 verwendet den Bosch-Mittelmotor Performance Line CX Race, der mit seinem Drehmoment von 85 Nm eine schnelle Beschleunigung ermöglicht. Zudem bietet der Motor im Race-Modus, der speziell für E-Mountainbike-Rennen gedacht ist, bis zu 400 Prozent Unterstützung statt den 340 Prozent des ursprünglichen CX-Motors. Der 750-Wh-Akku lässt sich entweder direkt am Bike laden oder aber getrennt vom Fahrzeug. Die Reifen haben eine Größe von 29 Zoll und sind mit 2,56 Zoll relativ breit. Der Rahmen besteht teilweise aus Kohlenstoff und teilweise aus Aluminium und trägt dadurch zum relativ niedrigen Gewicht von 23,4 kg bei. focus-bikes.com || 8.899€


 

Der Akkugigant Bulls: Vuca Evo AM 2


Das Vuca Evo AM 2 verwendet als Antrieb die relativ neue Mittelmotorgetriebeeinheit Pinion E1.12 MGU mit einem Drehmoment von 85 Nm. Die Schaltung umfasst 12 Gänge. Standardmäßig ist der Akku respektable 720 Wh groß. Gegen 200 Euro Aufpreis lässt er sich durch eine 960-Wh-Variante ersetzen. Das Mountainbike wiegt knapp 25 kg. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 150 kg. Die 29-Zoll-Reifen haben eine Breite von 2,6 Zoll. Die Status-LEDs sind in das Oberrohr integriert, die Fernbedienung befindet sich am Lenker. bulls.de || ab 7.999€


 

Fast Federleicht KTM: Macina Scarp SX Prime


Unter anderem dank seines Kohlenstoffrahmens wiegt das Macina Scarp SX Prime lediglich 17,3 kg. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 118 kg. Als Antrieb dient der Bosch-Mittelmotor Performance Line SX, der ein Drehmoment von 55 Nm bietet und im Sprint-Modus (nicht nur für Sprints, sondern auch für steile Anstiege) bis zu 280 Prozent Unterstützung gewährt. Die 29-Zoll-Reifen haben eine Breite von 2,44 Zoll. Der 400-Wh-Akku lässt sich kostenpflichtig durch einen 250-Wh-Akku ergänzen, um die Reichweite zu erhöhen. ktm-bikes.at || 8.399 €


 

Kohlenstoffleicht Stevens: E-Maverick AM 9.4.3


Das Light-Assist-Bike E-Maverick AM 9.4.3 kommt durch seinen eher zurückhaltenden Motor, dem relativ kleinen Akku und seinen Kohlenstoffrahmen auf ein Gewicht von lediglich 16,5 kg. Der Mittelmotor TQ-HPR50 bietet ein Drehmoment von 50 Nm. Das Status-Display ist im Oberrohr untergebracht. Bedienen kann man den Motor über einen integrierten Taster oder über die Fernbedienung am Lenker. Den 360-Wh-Akku kann man kostenpflichtig durch einen 160-Wh-Akku ergänzen. stevensbikes.de || 9.999 €


 

Bergab mit Schwung

Gasgas: ECC 6


Das ECC 6 ist als Enduro-Bike vorrangig für Abfahrten konstruiert. Der Mittelmotor Eagle Powertrain von SRAM bietet ein Drehmoment von stolzen 90 Nm. Der 630-Wh-Akku lässt sich kostenpflichtig mit einem 250-Wh-Akku ergänzen. Das Status-Display ist in das Oberrohr integriert. Die 29-Zoll-Reifen haben eine Breite von 2,48 Zoll (vorne) und 2,44 Zoll (hinten). Das Gewicht des Bikes beträgt etwa 23,3 kg. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 130 kg. gasgas.com || 9.999 €


 

Das Ausdauernde Simplon: Rapcon PMax Pinion


Wie der Name des Rapcon PMax Pinion schon zart andeutet, verwendet das Mountainbike als Antrieb die relativ neue Mittelmotorgetriebeeinheit Pinion E1.12 MGU mit zwölf Gängen und mit einem Drehmoment von 85 Nm. Das Gewicht des Bikes beträgt 23,4 kg. Der Akku ist wahlweise 720 oder 960 Wh groß und lässt sich durch einen 470-Wh-Akku ergänzen. Gedacht ist das Bike für Trampelpfade und für Abfahrten. simplon.com || ab 9.999 €


 

Der Allrounder Husqvarna: Mountain Cross MC1

Dieses Mountainbike ist als Allrounder für unbefestigtes Gelände und für Abfahrten geeignet. Das Fahrzeug verfügt über den Mittelmotor Shimano EP6 mit einem Drehmoment von 85 Nm. Der Akku hat eine Größe von 630 Wh. Das Gewicht liegt bei 24,7 kg. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 130 kg. husqvarna-bicycles.com || 3.699€



 

E-Trekking-Räder

Elektrische Trekking-Räder besitzen wie E-City-Räder eine straßenverkehrstaugliche Ausstattung, sind jedoch robuster konstruiert und eignen sich daher auch für längere Touren oder für den Einsatz auf Waldwegen.


Bequemes Aufsteigen

Haibike: Trekking 7


Im Gegensatz zu vielen anderen Bikes dieser ­Kategorie bietet das Trekking 7 einen Tiefeinstieg, der das Auf- und Absteigen erleichtert. Der Yamaha-Mittelmotor PW-X3 verfügt über ein hohes Drehmoment von 85 Nm. Der Akku hat eine Größe von 720 Wh. Die 27,5-Zoll-Reifen des Bikes haben eine Breite von 2,36 Zoll. Das Fahrzeug wiegt 26,7 kg. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 150 kg. haibike.com || 4.399€


 

Bike mit Flügeln Pegasus: Estremo Evo 12 Lite


Der Hersteller des Estremo Evo 12 Lite verspricht „ein E-Bike-Erlebnis auf dem neusten Stand der Technik“. Verantwortlich dafür ist vor allem der Antrieb: die Mittelmotorgetriebeeinheit Pinion E1.12 MGU mit 12 Gängen und einem Drehmoment von 85 Nm. Der Akku ist mit 700 Wh relativ groß ausgefallen. Die 28-Zoll-Reifen haben eine Breite von 2,27 Zoll. Zum Gewicht des Bikes und zum zulässigen Gesamtgewicht macht der Hersteller noch keine Angaben.

pegasus-bikes.de || 5.499€


 

Trekking light KTM: Macina Sport SX Prime


Beim Macina Sport SX Prime trifft laut Hersteller Sportlichkeit auf Eleganz. Dank seines Kohlenstoffrahmens wiegt das Bike nur etwa 16,7 kg. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 121 kg. Als Antrieb dient der Bosch-Mittelmotor Performance Line SX mit einem Drehmoment von 55 Nm. Der Akku hat eine Größe von 400 Wh. Er lässt sich leicht entnehmen, um einen Ersatzakku einzusetzen. Alternativ dazu kann man einen 250-Wh-Zusatzakku verwenden. ktm-bikes.at || 8.199 €


 

Der Lastesel Kalkhoff: Endeavour 7 Move+


Das Endeavour 7 Move+ verwendet den Bosch-Mittelmotor Performance Line CX mit einem hohen Drehmoment von 85 Nm. Der Akku hat die beachtliche Größe von 750 Wh – was für eine Reichweite von 150 Kilometern sorgen soll. Die 27-Zoll-Reifen haben eine Breite von 2,17 Zoll. Das Fahrzeug selbst wiegt 28,40 kg. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 170 kg, damit ist das Bike auch für schwergewichtigere Fahrer oder zum Transportieren schwerer Gepäckstücke geeignet. kalkhoff-bikes.com || 4.999€


 

Spezielle E-Bikes


Auch einige sympathische Exoten sind in der bunten Welt der E-Bikes zu finden – beispielsweise Fahrräder aus Holz, kindgerechte Modelle oder Bikes, die besonders kompakt sind.


Holz statt Alu

My Esel: E-Gravel Allround


Dieses Bike ist für Fahrten auf Straßen und auf unbefestigtem Gelände geeignet. Die Besonderheit des E-Gravel liegt darin, dass sein Rahmen aus mehreren Schichten unterschiedlicher Holzarten besteht, die zusammen robuster als Aluminium oder Kohlenstoff sein sollen. Der selbstentwickelte Nabenmotor bietet ein Drehmoment von 42 Nm. Der 250-Wh-Akku sorgt für eine durchschnittliche Reichweite von 80 km. Das Gewicht des E-Bikes beträgt 17,9 kg. my-esel.com ||ab 4.750€


 

Kindgerecht KTM: Macina Mini Me 26


Das Mountainbike Macina Mini Me 26 richtet sich an Kinder, was sich durch ein niedriges Gewicht (16,9 kg), eine geringe Größe – Reifengröße: 26 Zoll – und eine „kompaktere kinderfreundliche Geometrie“ bemerkbar macht.

ktm-bikes.at || 3,199€


 

Klein und leicht i:SY: Skyfly E5 ZR F


Das City-Rad Skyfly E5 ZR F zeichnet sich durch seine Kompaktheit aus und durch sein geringes Gewicht – unter anderem bedingt durch den Rahmen aus Kohlenstoff: Die Rahmenhöhe beträgt 47 cm, die Reifengröße 20 Zoll, das Gewicht 18,8 kg. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 150 kg. Der Bosch-Mittelmotor Performance Line SX verfügt über ein Drehmoment von 55 Nm. Die Nabenschaltung bietet fünf Gänge. Der Akku hat eine Kapazität von 545 Wh. isy.de || 5.599€


 

Alleskönner Rotwild: R.C1000 Tour


Das E-Bike R.C1000 Tour gehört in die Kategorie der Crossover-Räder – vereint also beispielsweise die gute Federung von Mountainbikes mit der Beleuchtungsausstattung von City-Rädern. Es lässt sich daher in der Stadt und auch im Gelände sinnvoll einsetzen. Als Antrieb dient die Mittelmotorgetriebeeinheit ­Pinion E1.12 MGU mit einem Drehmoment von 85 Nm. rotwild.com || ab 9.999€



댓글 1개


andreas.hombach
5월 24일

Bezüglich Marktdaten 2023 (Verhältnis Verkäufe E-Bikes/Bio-Bikes) - dann muss Ihr Redaktionsschluss aber schon sehr weit zürück liegen 😉. Der ZIV veröffentlich die Vorjahreszahlen immer März eines Jahres; in diesem Jahr am 13.03. Danach gibt es per Ende 2023 ca. 11 Millionen E-Bikes (rund 84 Milliionen Fahrräder insgesamt) - und mit 53% wurden mehr E-Bikes als klassische Fahrräder verkauft. Dies und weitere spannende Informationen unter https://www.ziv-zweirad.de/2024/03/13/marktdaten-2023-fahrradbranche-trotzt-negativem-konsumklima/

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