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Elektroautos legen zu, Verbrenner rutschen in der EU von 38,1 auf 30,2 Prozent ab

  • Autorenbild: Harald Gutzelnig
    Harald Gutzelnig
  • vor 2 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Der europäische Automarkt wächst wieder leicht – doch die Gewichte verschieben sich deutlich. Laut aktuellen Zahlen des Herstellerverbands ACEA stiegen die Pkw-Neuzulassungen in der EU von Januar bis April 2026 um 4,2 Prozent. Besonders gefragt bleiben elektrifizierte Antriebe: Batterieelektrische Fahrzeuge kamen in den ersten vier Monaten auf 746.899 Neuzulassungen und erreichten damit 19,7 Prozent Marktanteil. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 15,3 Prozent.


Bild: Shutterstock
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Noch größer ist die Dynamik bei den klassischen Verbrennern – allerdings nach unten. Benziner und Diesel kamen zusammen nur noch auf 30,2 Prozent Marktanteil, nach 38,1 Prozent ein Jahr zuvor. Alle großen Märkte verzeichneten bei Benzinern deutliche Rückgänge; in Frankreich lagen die Neuzulassungen um 36,6 Prozent niedriger, in Spanien um 18,6 Prozent, in Italien um 18 Prozent und in Deutschland um 17,2 Prozent. Dieselmodelle verloren EU-weit um 16,1 Prozent und machten nur noch 7,7 Prozent der Neuzulassungen aus.


Marktanteile EU, Januar bis April 2026

Antriebsart

Marktanteil

Hybridfahrzeuge

38,2 %

Batterieelektrische Autos

19,7 %

Plug-in-Hybride

9,6 %

Benzin + Diesel

30,2 %

Bei den reinen Elektroautos trieben vor allem Italien, Frankreich und Deutschland das Wachstum. Italien legte um 73,1 Prozent zu, Frankreich um 48,2 Prozent und Deutschland um 41,3 Prozent. Plug-in-Hybride erreichten 364.067 Neuzulassungen und verbesserten ihren Marktanteil auf 9,6 Prozent.


Quelle: ACEA, „New car registrations: +4.2% in April 2026 year-to-date; battery-electric 19.7% market share“, veröffentlicht am 27. Mai 2026.

 
 
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