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Schenna E-Motion: Mit dem E-Auto über Südtirols Alpenrouten

  • Autorenbild: Armin Grasmuck
    Armin Grasmuck
  • vor 4 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit


Exklusiv in Südtirol - electricar-Chefredakteur Armin Grasmuck fährt die Schenna E-Motion im neuen BMW iX3. Bild: electricar
Exklusiv in Südtirol - electricar-Chefredakteur Armin Grasmuck fährt die Schenna E-Motion im neuen BMW iX3. Bild: electricar

Die Königsetappe ist auch ein energisches Surren wider Wind und Wetter. Kurve um Kurve, Kehre um Kehre steil bergauf. Maximale Steigung: 15 Prozent. Der Regen prasselt auf den Asphalt, der Scheibenwischer arbeitet auf Hochtouren – heftig wirken die Sturmböen. Dem eindrucksvollen Panorama fehlt in diesem Mix aus Wolkenguss und Nebeldunst die Tiefe. Und doch: Die Fahrt auf das Stilfser Joch ist einzigartig. Rauf auf 2757 Meter, der höchste asphaltierte Gebirgspass Italiens, auch enge Passagen, umgeben von alpinen Massiven. Auf dem höchsten Punkt der Strecke, in der rustikalen Tibet Hütte, werden Spezialitäten serviert, die für diese Region typisch sind: Käsenocken und Pizzoccheri, diese Buchweizennudeln samt Wirsing, Kartoffeln und Schmelzkäse – und bergab wird rekuperiert.


Drei Tage, in jeder Sequenz genussvoll, im Elektroauto kreuz und quer durch Südtirol: Das ist die Schenna E-Motion, dieses Gipfeltreffen für die Freunde der batteriegetriebenen Modelle. Bis zu 30 Elektroautos sind bei der dritten Auflage dieser einzigartigen Ausfahrt am Start. Hier fahren nagelneue Modelle wie der BMW iX3 und der Mazda 6e Seite an Seite mit Flitzern wie dem Ford Mustang Mach-E, dem Porsche Taycan und dem Model S von Tesla, Kalibern wie dem Xpeng G9 und dem VW ID. Buzz sowie mit Stromern mit Wow-Faktor à la Lotus Emeya und Abarth 600e.


Im Hochgebirge Bei Wind und Wetter - Die Fahrt über das Stilfser Joch ist die Königsetappe der E-Ausfahrt – und die höchste asphaltierte Passstraße Italiens. Bild: electricar
Im Hochgebirge Bei Wind und Wetter - Die Fahrt über das Stilfser Joch ist die Königsetappe der E-Ausfahrt – und die höchste asphaltierte Passstraße Italiens. Bild: electricar

Am ersten Tag führt die Route auf knapp 70 Kilometern entlang der Südtiroler Weinstraße – von Schenna aus über Nals, Unterrain, Sankt Pauls und den Golfclub Eppan bis in die Orchideenwelt nach Gargazon. Stromern als Hochgenuss, den Zwischenstopp im traditionsreichen Sektbunker unter fachkundiger Anleitung inklusive.

Abstecher in die Schweiz


Dem Anstieg auf das Stilfser Joch, der am zweiten Tag direkt von Schenna aus angesteuert wird, folgt die Abfahrt in die Schweiz, genauer ins Val Müstair und wenige Kilometer weiter – wieder zurück in Südtirol – der Stopp in der Malser Hofkäserei Englhorn. Natur pur, idyllisch am rauschenden Gebirgsbach, faszinierende Wortbeiträge und Käse der herausragenden Art. Auf dem Rückweg der 200 Kilometer langen Tagestour stehen noch Geschicklichkeitstests auf dem Programm. Wer schafft es, seinen Stromer auf die Sekunde über eine Strecke von bestimmter Länge zu bewegen? Viele in etwa, keiner so richtig genau.

Kilowattstunden im Blut - Die Fahrerinnen und Fahrer der Schenna E-Motion – am zweiten Tag sind mehr als 30 Elektroautos am Start. Bild: electricar
Kilowattstunden im Blut - Die Fahrerinnen und Fahrer der Schenna E-Motion – am zweiten Tag sind mehr als 30 Elektroautos am Start. Bild: electricar

Im traumhaften Ambiente, auch was die Außentemperaturen betrifft, gleiten die Fahrerinnen und Fahrer am dritten und finalen Tag der Schenna E-Motion durch die Dolomiten. Unterrinn, Sankt Peter, Sankt Ulrich, Kastelruth, der malerische Völser Weiher vor dem mächtigen Massiv des Schlern. Milde Brise, blau der Himmel. Insgesamt rund 170 Kilometer – und auf dem Rückweg talwärts wieder kräftig rekuperieren.

„Wir wollen zeigen, dass Elektromobilität auch in den Bergen funktioniert – technisch, aber vor allem auch emotional“, sagt Stefan Kaserbacher, Geschäftsführer des Tourismusbüros Schenna, das die E-Ausfahrt konzipiert und umsetzt: „Wir registrieren, dass die Elektromobilität populärer wird – und wir möchten unseren Teil dazu beitragen, sie weiter voranzutreiben. Mit dem genussvollen Element, für das Südtirol steht.“


Auch Alpitronic mit auf Touren


Mit spürbarem Stolz hat der Chefstratege vernommen, dass sich nun auch Alpitronic auf der E-Motion engagiert. Der Bozener Spitzenproduzent von Schnellladesäulen als Sponsor der batteriegetriebenen Rundtour – das passt. Im Tourismusbüro Schenna werden bereits die Routen für 2027 geplant.





 
 
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