top of page
  • AutorenbildArmin Grasmuck

Die Chefstrategen von EM2GO erklären, mit welchen Attributen ihre Wallboxen punkten

Die Chefstrategen Sven Marasek und Dominik Niakamal erklären, mit welchen Attributen die Wallboxen von EM2GO punkten – und warum sie in ihrem Unternehmen bewusst auf ein breites Angebot an Lademöglichkeiten setzen.


In der Unternehmenszentrale: Vertriebsleiter Sven Marasek (Mitte), Prokurist Dominik Niakamal (rechts) und Armin Grasmuck, Chefredakteur von electricar.

Die Elektromobilität ist das große Zukunftsthema. Wann haben Sie als Unternehmen beschlossen, sich konsequent in dem Umfeld zu bewegen?


Dominik Niakamal: Wir sind über unsere Tochterfirma HN Electronic europaweiter Distributor des taiwanesischen Produzenten Phihong, der sich frühzeitig mit der E-Mobilität beschäftigt hat – seit drei Jahren sind wir in diesem Segment tätig.


Sven Marasek: Wir haben exzellente Kontakte nach China, konnten also sagen: Lass uns in diesem Markt aktiv werden und sehen, was passiert. Die Nachfrage war da. Unser Vorteil war, dass dies keineswegs unser Kerngeschäft betraf. Wir konnten attraktive Preismodelle anbieten, weil diese Umsätze keine besondere Relevanz für unser eigentliches Geschäftsfeld hatten. Nach drei Jahren können wir sagen, dass wir seinerzeit richtig entschieden haben. Wir erzielen mittlerweile fast 40 Prozent unseres Umsatzes mit den Wallboxen.


Wie schaffen Sie es, gute Preise mit der ­entsprechenden Qualität zu versehen?


Marasek: Die Kombination aus Preis und Leistung ist unser herausragendes Qualitätsmerkmal. Unsere Wallboxen sind immer voll ausgestattet. Es ist ein Backend dabei. Der Korpus unserer Wallboxen ist komplett aus Metall, die neue Modelle haben die Frontpartie aus Glas und Farbbildschirme, teils mit Touchscreen. Unsere Kunden können gut variieren, von schlicht und einfach bis extrem leistungsstark. Bei uns können Sie auch einen 480-kW-Schnelllader bekommen. Sie sehen: Unsere Modelle sind stark und schön.


Strom ziehen für Jedermann: Der Hersteller aus Hessen wirbt mit einfach zu bedienenden Wallboxen, die von privaten und geschäftlichen Kunden genutzt werden können. Zusätzliche Funktionen, etwa für die Abrechnung des Dienstwagens, können optional gebucht werden.

Backend ist derzeit das große Zauberwort: Was bedeutet dies für Sie konkret?


Niakamal: Das Backend für unsere Modelle haben wir in Kooperation mit unserem Partner Becharged entwickelt. Es ist einfach zu bedienen – für Privatkunden genau wie für unsere Partner im geschäftlichen Bereich. Das Display ist klar und übersichtlich gestaltet. Dazu gibt es eine App, die für Smartphone, Tablet oder PC verwendet werden kann. Jeder Nutzer kann sein eigenes Profil anlegen. Sämtliche Daten können über die App heruntergeladen werden, was speziell für die Förderung essenziell ist. Optional können andere Funktionen als Mehrwertdienst dazu gebucht werden – etwa das dynamische Lastmanagement, die Ad-hoc-Bezahlung per Paypal, Monitoring, Wartung und die Dienstwagenabrechnung.


Das gesamte Segment der Ladeinfrastruktur entwickelt sich äußerst dynamisch. Wie sieht die Wallbox der Zukunft aus?


Marasek: Ausgehend von der aktuellen Situation, würde ich sagen: Mehr als 11 kW werden es im privaten Bereich kaum werden. Wir haben 80 Millionen Leute im Land und viele Wohnobjekte mit veralteter Infrastruktur, die nie modernisiert wurde. Die Technik ist ja da. Aber wir erleben es leider fast täglich, dass Neubaugebiete ausgewiesen werden, an denen es einfach nicht möglich ist, 11-kW-Wallboxen zu integrieren. Normalerweise gehört da ein Trafohäuschen hin – mit Leitungen, die für die Zukunft ausgelegt sind. Damit mittelfristig auch 30-kW-Anlagen installiert werden und die Elektroautos entsprechend schneller geladen werden können.


Wie begegnen Sie den Unternehmen, denen das Thema Ladestation samt Starkstromanschluss noch Unbehagen bereitet?


Marasek: Wir führen unsere Kunden durch gute und kostelose Beratung an die E-Mobilität heran. In den meisten Unternehmen sind Stromanschlüsse im Bereich von 32 kW bis 100 kW verfügbar. Wir erstellen ein Konzept inklusive Lastmanagement, um den Firmen den Einstieg so einfach wie möglich zu gestallten. Dann bieten wir das zur Infrastruktur passende Produkt an. Die Kunden können aus dem gesamten Portfolio schöpfen – vom 3,6-kW-Ladekabel bis zum 480-kW-Schnelllader. Wir binden auch gerne den Hauselektriker ein, denn der kennt das Stromnetz am besten.


▲ In Kooperation mit dem taiwanesischen Hersteller Zerova vertreibt EM2GO europaweit Schnellladesäulen bis zu 480 Kilowatt. Es ergänzt das stabile und höchst erfolgreiche Kerngeschäft des in Langenselbold, 40 Kilometer östlich von Frankfurt, ansässigen Unternehmens D-Parts, das Kabel, Netzteile, Kopfhörer, Lautsprecher, und von Apple zertifiziertes Zubehör für Smartphones umfasst. www.em2go.de



Comentários


bottom of page