Dienstrad-Leasing: 16 Anbieter aus Deutschland und Österreich im Vergleich
- Lukas Wenzel-Horner
- vor 29 Minuten
- 2 Min. Lesezeit

Das Dienstrad hat sich in den vergangenen Jahren als attraktive und zeitgemäße Alternative zum klassischen Dienstwagen etabliert. Es handelt sich dabei um ein Fahrrad oder E-Bike, das vom Arbeitgeber geleast und dem Mitarbeiter zur beruflichen wie privaten Nutzung überlassen wird. Ähnlich dem Dienstwagenmodell rückt dieses Konzept die nachhaltige Fahrradmobilität in den Mittelpunkt und eröffnet Arbeitnehmern neue Wege der Fortbewegung.
Mit dem wachsenden Fokus auf Nachhaltigkeit und Gesundheit gewinnt das Dienstrad-Leasing in der modernen Arbeitswelt an Bedeutung. Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden Fahrräder zur Verfügung stellen, unterstreichen ihr ökologisches Engagement, leisten gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur Förderung von Gesundheit und Fitness im Betrieb. Für Arbeitnehmer bietet sich wiederum die Chance, hochwertige Fahrräder oder E-Bikes zu nutzen, ohne die finanzielle Belastung eines Direktkaufs tragen zu müssen.
Steuervorteile als Anreiz
Die monatlichen Leasingraten werden vom Bruttogehalt einbehalten, was zu einer spürbaren Senkung der Lohnsteuer führt. So wird das Dienstrad auch finanziell attraktiv – insbesondere für jene, die Wert auf Qualität legen, aber hohe Anschaffungskosten vermeiden möchten. Arbeitgeber profitieren gleichzeitig von geringeren Lohnnebenkosten und einer gesteigerten Mitarbeiterzufriedenheit.
Gut für die Gesundheit
Die Fahrräder dürfen auf dem Arbeitsweg und auch in der Freizeit genutzt werden, die Auswahl reicht von Mountainbikes über Cityräder bis zu leistungsstarken E-Bikes. Regelmäßiges Radfahren stärkt zudem Herz und Kreislauf, baut Stress ab und steigert das Wohlbefinden. Studien weisen darauf hin, dass regelmäßiges Radfahren positive Effekte auf Gesundheit und Wohlbefinden haben kann. Unternehmen, die auf das Dienstrad setzen, fördern damit aktiv die Gesundheit ihrer Belegschaft.
So haben wir getestet
Insgesamt haben wir elf Anbieter aus Deutschland und fünf aus Österreich eingehend untersucht. Dabei wurden Leasingrechner, Onlineauftritt und Webseitenstruktur unter die Lupe genommen und von einer fünfköpfigen Jury der electricar-Redaktion bewertet. Anhand zweier Praxisbeispiele – einem E-Bike im Wert von 2000 Euro (bei einem Bruttogehalt von 2700 Euro) und einem weiteren im Wert von 4000 Euro (bei einem Bruttogehalt von 3500 Euro) – haben wir analysiert, bei welchem Anbieter die besten Konditionen zu erwarten sind.
Im Rahmen des Vergleichs wurden bei den Anbietern auch Zusatzoptionen wie Versicherung, Jahresinspektion, Wartung und Verschleißteile im Leasingrechner ausgewählt und den Kosten des privaten Direktkaufs gegenübergestellt. Die
Resultate wurden prozentual im Verhältnis zum besten Anbieter bewertet, der als Referenzwert 100 Prozent erreichte.
