• Armin Grasmuck

Diese Nutzfahrzeuge rangieren in der ersten Reihe

Attraktive Varianten für den batteriegetriebenen Last- und Lieferverkehr, neue Modelle auf Basis der Brennstoffzelle: Diese Nutzfahrzeuge rangieren nach ihren Präsentationen auf der IAA in der ersten Reihe.


Lieferverkehr mit Brennstoffzelle

Vorgestellt auf der IAA Transportation in Hannover: Auf Basis des Elektrotransporters VW Crafter zeigte Zulieferer Schaeffler die wasserstoffgetriebene Studie mit E-Achse sowie speziellem Brennstoffzellen- und Energiemanagement.


 

Nobelvariante aus Fernost

Der exklusiv ausgestattete Siebensitzer Mifa 9 des chinesischen Herstellers

Maxus setzt im Segment der Personentransporter eigene Maßstäbe. Luxus, den die Passagiere eher in der Business Class eines Langstreckenflugs erwarten, bieten die zwei Einzelsitze in der zweiten Reihe – Massagefunktion inklusive.


 

Leichter E-Laster

Die nächste Generation des vollelektrischen Leicht-Lkw eCanter hat die Daimler-Truck-Tochter Fuso vorgestellt. Als Alternative zum gegenwärtigen 7,5-Tonner wird der neue Stromlaster künftig auch in den Gewichtsklassen von 4,25 bis 8,55 Tonnen angeboten. Damit verbunden wächst auch die Auswahl an Radständen und Batterieoptionen. Die Palette reicht vom einzelnen 41,3-kWh-Akkumodul und 80 Kilometer Reichweite


bis zur XXL-Variante mit drei Batterien und bis zu 200 Kilometer Reichweite. Preis: noch offen.



 

Stromer mit Potenzial

Optisch wirkt der Renault Trafic E-Tech Electric fast wie die Verbrenner-Version. Doch unter dem Blech ist er selbstverständlich grundlegend anders definiert – speziell, was die Antriebstechnik betrifft. Hier dominiert die 52 Kilowattstunden starke Batterie, die einen Elektromotor von 90 Kilowatt (122 PS) mit der nötigen Energie beliefert. Die Reichweite ist mit 240 Kilometer angegeben, je nach Ladegewicht reduziert sie sich mitunter drastisch.



 

Flexibel in der City

Kleiner Elektrotransporter für den urbanen Einsatz: Der Sevic V500e beweist mit seinem patentierten System zum schnellen Wechsel des Aufbaus eine höchst spannende Variante der Vielfältigkeit. In der Praxis bedeutet dies: Innerhalb weniger Minuten können die Lieferanten beispielsweise von einer geschlossenen Transportbox zu der offenen Pritsche wechseln. Das kräftiger ausgestattete Modell schafft bis zu 300 Kilometer mit einer Akkuladung, der Listenpreis für die Grundversion liegt bei 29.500 Euro – netto.


 

Klassiker auf dem Weg in die Zukunft

Ford hat seinen Dauerbrenner Transit Custom – Europas meistverkauftes Nutzfahrzeug im 1-Tonnen-Segment – nun auch in der vollelektrischen und Plug-in-Hybrid-Variante vorgestellt. Der Hybrid setzt sich aus einem 2,5 Liter großen Vierzylinder-Benziner, dem Elektromotor und einer Lithium-Ionen-Hochvolt-Batterie mit der Nutzkapazität von 11,8 Kilowattstunden zusammen. Rein elektrisch und emissionsfrei schafft er bis zu 57 Kilometer. Der vollelektrische E-Custom ist mit der Batterietechnologie der nächsten Generation ausgestattet, die eine WLTP-Reichweite von 380 Kilometern und Schnellladen von bis zu 125 kW verspricht. Preis: noch offen.


 

E-Bulli im Einsatz

Der VW ID. Buzz ist gerade erst auf den Markt gekommen, da gibt es auch schon die ersten Studien, die darlegen, wie er seine Qualitäten auf speziellen Gebieten einbringen kann. Fahrzeugoptimierer Bösenberg hat den E-Bulli auf der IAA Nutzfahrzeuge als Notarztwagen vorgestellt. Bis zu drei Personen finden Raum an Bord des Einsatzwagens. Der Laderaum wurde zum Arbeitsplatz für den Arzt und dessen medizinisch relevante Ausstattung umgerüstet.