E-Auto-Kosten auf Rekordtief: Strom im März 2026 bis zu 67 Prozent günstiger als Benzin
- Harald Gutzelnig

- vor 8 Stunden
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Der Kostenvorteil von Elektroautos gegenüber Benzinern und Dieseln hat im März 2026 ein neues Hoch erreicht. Das zeigt eine aktuelle Auswertung von Verivox. Wer ein E-Auto der Mittel- oder Oberklasse zu Hause lädt, kam demnach bei 1.000 Kilometern auf Stromkosten von rund 53 Euro. Ein vergleichbarer Benziner verursachte im selben Zeitraum rund 160 Euro, ein Diesel etwa 113 Euro. Damit war elektrisches Fahren im Schnitt 67 Prozent günstiger als mit E10 und 53 Prozent günstiger als mit Diesel.

Grundlage ist ein durchschnittlicher Haushaltsstrompreis von 31,24 Cent je Kilowattstunde. Bei einem angesetzten Verbrauch von 16,9 kWh pro 100 Kilometer ergibt sich daraus ein klarer Vorteil für den Elektroantrieb. Gleichzeitig lagen die durchschnittlichen Kraftstoffpreise im März laut ADAC bei 2,022 Euro für Super E10 und 2,164 Euro für Diesel – ein außergewöhnlich hohes Niveau.
Besonders attraktiv bleibt das E-Auto für alle, die zu Hause an der Wallbox laden. Denn öffentliches Laden ist deutlich teurer: Verivox nennt im Vergleich 52 Cent/kWh bei Normalladung und 60 Cent/kWh beim Schnellladen. Trotzdem bleibt selbst Schnellladen laut der Analyse noch günstiger als das Fahren mit einem Benziner. Verivox verweist zudem darauf, dass sich der Abstand im April sogar noch vergrößern könnte, weil die Spritpreise zuletzt weiter angezogen haben.
Quelle: Verivox


