top of page

EWE Go und Hochtief eröffnen Schnellladepark mit 400 kW Ladeleistung in Oldenburg

  • Autorenbild: Armin Grasmuck
    Armin Grasmuck
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

EWE Go und Hochtief eröffnen einen neuen Ladepark, der Maßstäbe setzt: Schnell und komfortabel können Elektrofahrzeuge mit frischer Energie versorgt werden.


Ladeeinheit zur Premiere - Der neue Ladepark in Oldenburg bietet zwölf Schnellladepunkte mit Leistungen von bis zu 400 Kilowatt – direkt am Bahnhof Wechloy und in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A28. Foto: EWE Go
Ladeeinheit zur Premiere - Der neue Ladepark in Oldenburg bietet zwölf Schnellladepunkte mit Leistungen von bis zu 400 Kilowatt – direkt am Bahnhof Wechloy und in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A28. Foto: EWE Go

Hoch im Norden. EWE Go und Hochtief haben in der niedersächsischen Großstadt Oldenburg einen neuen Schnellladepark eröffnet. In Zahlen ausgedrückt: rund 3000 Meter verlegte Kabel, über 11.000 Kilogramm verbautes Holz und auf mehr als 270 Quadratmetern montierte Solarpanels – für zwölf Schnellladepunkte, aus denen Elektrofahrzeuge einfach und komfortabel den Strom in ihre Batterien ziehen können.


„Mit dem neuen Schnellladepark in Oldenburg ist ein echtes Herzensprojekt realisiert worden“, sagt Christian Friege, Marktvorstand bei der EWE AG. „Nicht nur, weil EWE Go und Hochtief nun auch in der Heimatstadt von EWE und EWE Go zu Hause sind, sondern auch, weil wir damit einen weiteren Schritt für die Verkehrswende und die Klimaneutralität Deutschlands gegangen sind.” Nachhaltigkeit und Klimaschutz für die Region und damit auch Resilienz und größere Unabhängigkeit von krisengeschüttelten Weltmärkten seien für EWE ein besonderes Anliegen. Dafür investiert der Energieversorger in den kommenden Jahren mehr als 16 Milliarden Euro in den Umbau der Energieversorgung – unter anderem in erneuerbare Energien, Netzinfrastruktur, Wasserstoff, Großspeicher, Wärmenetze und natürlich Elektromobilität.


Foto: EWE Go
Foto: EWE Go

Der neue Ladepark liegt direkt am Bahnhof Oldenburg-Wechloy, neben dem Famila-Einkaufsland und nahe der Autobahn A28. Er bietet den E-Autofahrern Leistungen von bis zu 400 Kilowatt pro Ladepunkt. Viele Fahrzeuge können in weniger als 30 Minuten aufgeladen werden. Der neue Standort ist Teil des von der Bundesregierung initiierten Deutschlandnetzes, für das EWE Go und Hochtief bis Ende 2027 bundesweit rund 850 Schnellladepunkte realisieren werden (siehe Kasten rechts).


Ladepark für die Mobilität von morgen - Zur Premiere in Oldenburg (von links): EWE-Vorstand Christian Friege, Landrätin Karin Harms, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Hochtief-Geschäftsführer Piotr Soltyski und Moderatorin Ilka Groenewold. Foto: EWE Go
Ladepark für die Mobilität von morgen - Zur Premiere in Oldenburg (von links): EWE-Vorstand Christian Friege, Landrätin Karin Harms, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Hochtief-Geschäftsführer Piotr Soltyski und Moderatorin Ilka Groenewold. Foto: EWE Go

Nachhaltiges Konzept


Als attraktiv gilt die Lage, doch der Standort zeichnet sich auch durch sein Gesamtkonzept aus, das in jeder Sequenz nachhaltig gestaltet ist. Die massive Dachkonstruktion schützt vor Wind und Wetter – und sie erzeugt Strom. Die Fundamente stammen vom niederländischen Familienunternehmen Bosch Beton, einem anerkannten Pionier für nachhaltige Betonproduktion. Das Dach wurde von der RSB Rudolstädter Systembau GmbH aus nachhaltigem Holz und CO₂-reduziertem Beton gefertigt sowie durch in Deutschland produzierte Photovoltaikmodule ergänzt.


Die Ladepunkte sind zudem mit einem intelligenten System zum Energiemanagement von be.storaged ausgestattet. Das Unternehmen gehört ebenfalls zur EWE und sorgt laut Hersteller mit seiner Software Okean dafür, dass die verfügbare Netzleistung am jeweiligen Standort dynamisch und in Echtzeit auf mehrere Ladepunkte verteilt wird. So wird eine Überlastung verhindert und die Energie effizient genutzt.

Starke Partner


EWE Go, der Betreiber von Ladeinfrastruktur, und der Baukonzern Hochtief kooperieren bei der Errichtung von Schnellladeparks. Im Rahmen des Deutschlandnetzes, einer Initiative des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr zur flächendeckenden Ladeinfrastruktur für Elektroautos, erhielten die renommierten Partner Ende 2023 den Auftrag für Finanzierung, Planung, Bau und Betrieb von 850 Schnellladepunkten im Norden und Nordwesten der Republik. Die erste gemeinsame Station wurde im Januar 2025 im ostwestfälischen Lübbecke eröffnet. Alle Ladeparks des Deutschlandnetzes werden barrierearm gebaut und mit 100 Prozent Ökostrom versorgt. Je nach Umfang verfügen sie über vier bis 16 Schnellladepunkte mit jeweils mindestens 200 Kilowatt Ladeleistung. Größere Ladeparks sind zumeist überdacht.


Info ewe-go.de und hochtief.de


Foto: electricar
Foto: electricar

 
 
bottom of page