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Größtes Elektroflugzeug der Welt absolviert Erstflug

  • Autorenbild: Harald Gutzelnig
    Harald Gutzelnig
  • vor 5 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Ein wichtiger Schritt für die elektrische Luftfahrt: Heart Aerospace hat mit dem X1 nach eigenen Angaben das bislang größte batteriebetriebene Flugzeug der Welt erfolgreich in die Luft gebracht. Der Demonstrator startete am 12. August 2026 vom Plattsburgh International Airport im US-Bundesstaat New York. Mit 32,3 Metern Spannweite, mehr als 23 Metern Länge und einem Startgewicht von über 11,3 Tonnen erreicht der X1 bereits Dimensionen klassischer Regionalflugzeuge.


Der X1 von Heart Aerospace gilt als das bislang größte rein elektrisch angetriebene Flugzeug der Welt. Der Technologieträger soll den Weg für das geplante 30-sitzige Regionalflugzeug ES-30 ebnen. Foto: Heart Aerospace
Der X1 von Heart Aerospace gilt als das bislang größte rein elektrisch angetriebene Flugzeug der Welt. Der Technologieträger soll den Weg für das geplante 30-sitzige Regionalflugzeug ES-30 ebnen. Foto: Heart Aerospace

Der bemannte Erstflug dauerte 27 Minuten. Dabei stieg der X1 auf rund 335 Meter Höhe, während der rein elektrische Antrieb mehr als ein Megawatt Leistung bereitstellte. Bemerkenswert: Laut Heart Aerospace wurden während des gesamten Fluges Stromkosten von lediglich rund fünf US-Dollar verursacht.


Der X1 ist allerdings noch kein Passagierflugzeug, sondern ein Technologieträger für die geplante ES-30. Das Regionalflugzeug soll 30 Passagiere aufnehmen und mit einem hybrid-elektrischen Antrieb ausgestattet werden. Die Flugerprobung der ersten Vorserienmaschine ist für 2028 vorgesehen, der kommerzielle Einsatz für 2031. Heart Aerospace erwartet gegenüber älteren Regionalflugzeugen um mehr als 40 Prozent niedrigere Betriebskosten. Mit United Airlines und Air Canada haben bereits große Fluggesellschaften Interesse am ES-30 bekundet.


Der Erstflug zeigt damit vor allem eines: Elektrischer Flug ist technisch inzwischen auch in der Größenordnung eines Verkehrsflugzeugs möglich. Der Weg zum regulären Linienbetrieb bleibt allerdings noch lang.


 
 
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