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KBA-Zahlen Januar bis Juli 2026: Deutsche Marken führen bei E-Autos, Chinesen wachsen am stärksten

  • Autorenbild: Harald Gutzelnig
    Harald Gutzelnig
  • vor 23 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Der deutsche Elektroautomarkt zeigt derzeit zwei unterschiedliche Kräfteverhältnisse. Bei den absoluten BEV-Neuzulassungen von Januar bis Juli 2026 liegen mit VW, Škoda, BMW, Mercedes und Audi fast ausschließlich Marken aus deutschen Konzernen an der Spitze. VW kommt auf knapp 59.600 Elektroautos, Škoda auf gut 43.000, BMW auf rund 38.700. Das zeigt: Im Volumen verfügen die etablierten Hersteller weiterhin über eine starke Marktposition, getragen von breiten Modellpaletten, Händlernetzen und einer großen Kundenbasis.


Zulassungen der Automarken mit BEV - in absoluten Zahlen, Quelle: KBA
Zulassungen der Automarken mit BEV - in absoluten Zahlen, Quelle: KBA

Ein anderes Bild ergibt sich beim Wachstum. Unter den Marken mit mindestens 200 BEV-Zulassungen sowohl 2025 als auch 2026 liegen Leapmotor, XPeng und BYD weit vorne. Auch smart wächst kräftig – wobei die Marke heute als Gemeinschaftsunternehmen von Mercedes-Benz und Geely eine besondere Stellung zwischen deutscher Tradition und chinesischer Fertigung einnimmt. Leapmotor steigert seine BEV-Zulassungen um rund 340 Prozent, XPeng um 246 Prozent und BYD um 141 Prozent.


Wachstum der Automarken mit BEV - in Prozent, Quelle: KBA
Wachstum der Automarken mit BEV - in Prozent, Quelle: KBA

Daraus lässt sich zweierlei ableiten: Die etablierten Hersteller verteidigen bislang das große Volumen, während chinesische Anbieter mit deutlich höherem Tempo Marktanteile aufbauen. Allerdings wirken bei den Wachstumsraten auch niedrigere Ausgangsniveaus. Entscheidend wird daher sein, ob die Herausforderer ihre Dynamik über mehrere Jahre halten können. Für die deutschen Hersteller bedeutet das: Marktführerschaft allein ist kein Ruhekissen – der Wettbewerbsdruck nimmt sichtbar zu.

Quelle: KBA

 
 
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