go-e und TEKKO vernetzen Wallbox, Energiemanagement und Gebäudetechnik
- Philipp Lumetsberger

- vor 9 Minuten
- 1 Min. Lesezeit
Der österreichische Wallboxhersteller go-e und der Gebäudeautomatisierer TEKKO arbeiten künftig zusammen. Ziel der Kooperation ist es, E-Mobilität, Energiemanagement, Gebäudesteuerung und Sicherheit stärker miteinander zu verknüpfen.

Durch die Integration der go-e Wallboxen in das TEKKO-Ökosystem wird das Laden von Elektroautos zu einem festen Bestandteil der intelligenten Gebäudetechnik. Nutzer können die Ladestation gemeinsam mit Photovoltaikanlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und weiteren Verbrauchern über TEKKO-Controller oder die TEKKO-App steuern.
Ein zentraler Vorteil ist das intelligente Energiemanagement. Selbst erzeugter Solarstrom kann gezielt für das Laden des E-Autos genutzt werden. Gleichzeitig lassen sich dynamische Stromtarife berücksichtigen, sodass Ladevorgänge bevorzugt in günstige Zeitfenster verschoben werden können. Ein intelligentes Lastmanagement hilft außerdem dabei, Lastspitzen zu vermeiden und die vorhandene Anschlussleistung möglichst effizient auf verschiedene Verbraucher zu verteilen.

Neben der Energieeffizienz spielt auch die Sicherheit eine wichtige Rolle. Ladefreigabe, Zutrittskontrolle und Alarmtechnik können innerhalb des TEKKO-Systems miteinander verbunden werden. Dadurch lassen sich beispielsweise Zufahrt, Zugang zur Garage und Freischaltung der Wallbox zentral verwalten. Unautorisierte Ladevorgänge oder Manipulationen am Ladepunkt können so ebenfalls erkannt werden.
go-e bringt dabei seine Erfahrung im Bereich intelligenter Ladeinfrastruktur ein. Die Charger-PRO-Serie verfügt unter anderem über einen integrierten MID-Zähler, verschlüsselte Datenkommunikation und eine hardwareseitige Vorbereitung für ISO 15118 und Plug & Charge.
Die Kooperation zeigt, wie stark E-Mobilität und Smart-Home-Technik künftig zusammenwachsen. Statt einzelner Insellösungen entsteht ein vernetztes Gesamtsystem, in dem Wallbox, Energieversorgung, Gebäudesteuerung und Sicherheit gemeinsam funktionieren.
Quelle: go-e Pressemitteilung


