Mazda CX-6e: Neuer Stromer mit 26-Zoll-Display und 484 Kilometern Reichweite

Der traditionsreiche Hersteller aus Japan setzt den nächsten Akzent seiner Elektrostrategie. Einen SUV der Mittelklasse – außen wie innen im Zeitgeist gestaltet, hochwertig ausgestattet, alltagstauglich und preislich vergleichsweise attraktiv. Der CX-6e entspringt, wie die im vergangenen Jahr vorgestellte Limousine 6e, dem Joint Venture, das Mazda mit dem chinesischen Produzenten Changan geschlossen hat.

Von außen betrachtet, wird schnell klar, dass der CX-6e als Modell für die Mobilität von morgen konzipiert ist. Die dreidimensional illuminierte Leuchtspange an der Front wirkt wie das Designelement der nächsten Dimension. Clou: An den einzigartigen Leuchten soll unter anderem der Ladestand an der Stromsäule abzulesen sein. In der Topvariante Takumi Plus sind 21-Zoll-Räder und digitale Außenspiegel, die das nächste Umfeld des Fahrzeugs auf Bildschirme in den Türen übertragen, an Bord. Dynamische Eleganz strahlt aus dem Heck. Speziell die schmalen, scharfkantigen Rückleuchten an der oberen Kante des Kofferraumdeckels wirken futuristisch bis angriffslustig.
Der Innenraum des SUV ist, dafür steht Mazda, bewusst reduziert gestaltet. Einmal mehr folgen die Designer der japanischen Philosophie Ma. Das heißt: Klarheit, Komfort und Raum. Grundsätzlich neu ist das Cockpit konzipiert. Es gibt keinen Bildschirm hinter dem Lenkrad. Die relevanten Daten kann der Fahrer dafür von dem serienmäßig verfügbaren Head-up-Display auf der Windschutzscheibe ablesen.

Riesiger Bildschirm
Ebenfalls bereits in der Basisversion enthalten ist der voluminös wirkende und mehr als 26 Zoll große Touchscreen, der sich praktisch vom Lenkrad bis vor den Beifahrersitz erstreckt. Dieser Bildschirm ist in zwei Bereiche unterteilt, er kann vom Fahrer und auch von der Person auf dem Platz daneben bedient werden. Auch das Panoramadach mit elektrischem Rollo, die Wärmepumpe, die 360-Grad-Kamera, das Soundsystem mit 23 Lautsprechern und zahlreiche künstlich intelligente Fahrassistenten sind grundsätzlich an Bord.

Der CX-6e ist mit einer 78 Kilowattstunden großen LFP-Batterie ausgestattet, die mit der Leistung von maximal 200 Kilowatt aufgeladen werden kann. An entsprechend ausgelegten Stromsäulen wird der Akku laut Hersteller in 24 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen. Wer den SUV zuhause, unterwegs oder am Arbeitsplatz an eine Wallbox anschließt, kann den Strom mit bis zu elf Kilowatt in die Batterie ziehen. Den Verbrauch gibt Mazda mit 19,4 Kilowattstunden auf 100 Kilometer an. Eine voll geladene Batterie soll mehr als 480 Kilometer nach WLTP-Standard ermöglichen.
190 Kilowatt, also 258 PS, liefert der Elektromotor, der an der Hinterachse angebracht ist, bei dem maximalen Drehmoment von 290 Newtonmetern. Aus dem Stand auf Tempo 100, der neue Mazda schafft es in 7,9 Sekunden. Bei 185 km/h wird er automatisch abgeregelt. Die maximale Anhängelast ist mit 1500 Kilogramm angegeben.
Foto: Mazda
Extras in der Variante Takumi Plus
Der Mazda CX-6e startet in der Basisversion Takumi bei knapp 50.000 Euro, was gemessen an der Ausstattung als attraktiv zu bewerten ist. Beim Leasing liegen die monatlichen Raten – je nach Laufzeit, Kilometerleistung, Anzahlung respektive staatlicher Förderprämie – im Bereich zwischen 250 und 500 Euro. Beispiel: Auf Carwow, dem Vergleichsportal im Internet, wird das Crossover zu Raten von 283 Euro angeboten, 48 Monate, 10.000 Kilometer im Jahr, 6000 Euro Anzahlung oder Förderprämie.
Die Variante Takumi Plus startet bei 52.990 Euro. Für den Aufpreis von 3000 Euro im Vergleich zum Grundmodell gibt es unter anderem die größeren Räder, digitale Spiegel außen wie innen sowie beheizte und belüftete Sitze auf der Rückbank.
Technische Daten
Hersteller | Mazda |
Modell | CX-6e |
Antriebsart | Elektro |
Leistung | 190 kW / 258 PS |
Maße / Gewicht | 4850 x 1935 x 1620 mm / 2130 kg |
Antriebsachse | Hinterrad |
Türanzahl | 5 |
Kofferraumvolumen | 468 bis 1434 l |
Reichweite | 484 km (WLTP) |
0-100 km/h | ab 7,9 Sekunden |
Spitze | 185 km/h |
Preis | ab 49.990 Euro |


