Mazda CX-6e startet in Österreich im Vorverkauf: E-SUV der Mittelklasse mit „Gut“ im electricar Index
- Harald Gutzelnig

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Mit dem CX-6e bringt Mazda seinen nächsten vollelektrischen Neuzugang in Stellung. In Österreich ist der Vorverkauf am 1. April 2026 gestartet, der Einstiegspreis liegt bei 46.990 Euro (in Deutschland bei 49.990), die ersten Fahrzeuge sollen ab Sommer 2026 bei den Händlern stehen. Angeboten wird der elektrische Mittelklasse-SUV in zwei Ausstattungslinien, TAKUMI und TAKUMI PLUS.
Technisch nennt Mazda für den CX-6e eine 78-kWh-Batterie, bis zu 484 Kilometer WLTP-Reichweite und eine maximale DC-Ladeleistung von 195 kW. Unter Idealbedingungen soll der Akku in 24 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden. Schon die Serienausstattung fällt üppig aus: unter anderem sind 360-Grad-Kamera, Head-up-Display, großer Touchscreen, Panoramaglasdach, Sitzheizung und ein Soundsystem mit 23 Lautsprechern an Bord.

Im electricar Index (basierend auf den Listenpreisen für Deutschland), der auf harten Fakten basiert, kommt der Mazda CX-6e in der Mittelklasse auf 77,2 Punkte. Das entspricht der Note „Gut“. Auffällig ist dabei vor allem seine Positionierung: Mit 258 PS liegt er bei der Motorleistung unter dem Klassenschnitt von 325 PS. Beim Preis spielt der Japaner dagegen seine Karten aus. Mit rund 50.000 Euro bleibt er unter dem durchschnittlichen Listenpreis der Mittelklasse-Stromer von rund 54.500 Euro.
Damit setzt Mazda weniger auf Rekordwerte als auf ein stimmiges Gesamtpaket. Der CX-6e dürfte vor allem für Käufer interessant sein, die einen gut ausgestatteten E-SUV der Mittelklasse suchen, ohne in die preislichen Regionen vieler Wettbewerber vorzustoßen. Gerade diese Mischung aus ordentlicher Reichweite, hoher Ladeleistung und vergleichsweise attraktivem Preis könnte ihm im wachsenden Elektro-SUV-Segment eine interessante Rolle verschaffen.


