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Mobilitätswende: Niederlande führt bei Ladepunkten, Frankreich und Deutschland fast gleich auf

Eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist das A und O für die Elektromobilität. Europa verzeichnet im Ausbau kontinuierlich Fortschritte. Nirgends gibt es heute so viele öffentliche Ladepunkte wie in den Niederlanden. Deutschland hat 2022 fast zu Frankreich aufgeschlossen, ist jedoch Spitzenreiter bei der öffentlichen Schnellladeinfrastruktur. Um allerdings das Ziel der Bundesregierung (2030: 1 Million Ladepunkte) und der Europäischen Union (2030: 3,5 Millionen) zu erreichen, muss der Ausbau beschleunigt werden. Auf der Power2Drive Europe erfahren Besucher, wie mehr Geschwindigkeit in dieses Projekt gebracht werden kann. Über 250 Unternehmen präsentieren hierfür auf der internationalen Fachmesse für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität ihre neuesten Produkte und Lösungen. Die Power2Drive Europe ist Teil von The smarter E Europe und findet vom 14. bis 16. Juni 2023 auf der Messe München statt. Insgesamt sind über 2.200 Aussteller mit dabei und über 85.000 Besucher werden erwartet.

Die Elektromobilität ist der Schlüssel dazu, die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor zu senken und so dem Klimawandel zu begegnen. Aber: Damit Elektromobilität praktikabel ist, braucht es eine flächendeckende, bedarfsgerechte und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur. In Europa schreitet ihr Ausbau voran: 450.478 öffentlich zugängliche Ladepunkte waren 2022 installiert, mehr als 60 Prozent davon in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland. Spitzenreiter beim Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur sind nach wie vor die Niederlande mit 111.821 Ladepunkten. Frankreich (83.317) behauptet Platz 2 knapp vor Deutschland (82.609), gefolgt von Italien (30.787). Spanien belegt mit 29.539 Ladepunkten den fünften Platz und verdrängt Schweden aus den Top 5 Ländern Europas. Allerdings müssen alle Länder kräftig zulegen, wollen sie die Ziele der „Alternative Fuels Infrastructure Regulation“ (AFIR, „Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe“) der Europäischen Kommission erreichen. Laut AFIR sollen bis 2025 entlang der wichtigsten Autobahnen im Abstand von 60 Kilometern Schnellladepunkte mit 150 Kilowatt (kW) zur Verfügung stehen. Für das Jahr 2030 sind 3,5 Millionen Ladesäulen anvisiert. Aktuell gibt es in Europa lediglich 47.819 DC-Ladestationen (nach AFIR-Kategorisierung).


Flächenstaaten wie Deutschland und Frankreich setzen verstärkt auf den Ausbau der Schnellladepunkte, die den Wechselstrom (AC) aus dem Netz direkt in Gleichstrom (DC) umwandeln. DC-Ladestationen mit einer Leistung ab 50 kW bringen schneller mehr Reichweite ins E-Auto als AC-Ladestationen, deren Wechselstrom im E-Auto in Gleichstrom umgewandelt wird. Bei der Zahl der öffentlichen DC-Ladepunkte hat Deutschland europaweit die Nase vorn: Mit 12.833 DC-Ladepunkten gibt es hier deutlich mehr als in Frankreich (8.220), Spanien (5.013), Italien (3.295) oder in den Niederlanden (2.754).


Mit der Power2Drive Europe Conference auf dem neuesten Stand


Einen Überblick über Produkte, Innovationen und Geschäftsmodelle in den Bereichen Ladeinfrastruktur und Elektromobilität gibt die internationale Fachmesse Power2Drive Europe 2023 vom 14. bis 16. Juni auf der Messe München – erstmals auf 13.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und auf einem 4.000 Quadratmeter großen Outdoor-Areal sowie mit einem umfangreichen Rahmenprogramm. Bereits einen Tag vor dem Messestart beginnt im Internationalen Congress Center Messe München (ICM) die Power2Drive Europe Conference, gemeinsam mit den Konferenzen der Intersolar Europe, ees Europe und EM-Power Europe.


Auf der Power2Drive Europe Conference präsentieren Experten Markttrends, Analyse- und Forschungsergebnisse sowie innovative Projekte in den Bereichen E-Mobilität und Ladeinfrastruktur. Beispielsweise gestaltet die

Unternehmensberatung PwC Session-Dialoge, in denen sich Entscheidungsträger auf Regierungsebene und in den Führungsetagen der Industrie zum Thema "Zukunft der Elektromobilität" austauschen. „Die Verkehrswende findet nicht in ferner Zukunft statt – sondern heute. Die politischen und gesellschaftlichen Entscheidungen für Elektromobilität sind getroffen. Am Ladestrom führt kein Weg mehr vorbei. Dies ist nicht nur für den Automobil-, Energie- und öffentlichen Sektor von großer Bedeutung, sondern wirklich sektorübergreifend. In unseren Dialogen werden wir daher dem Aspekt der Sektor-Konvergenz widmen, sowie der Notwendigkeit und zugleich Herausforderung, über traditionelle Sektorengrenzen hinaus zu kollaborieren." sagt Heiko Seitz, PwC Global eMobility Leader. Das gesamte Programm der Power2Drive Conference finden Sie unter www.powertodrive.de/conference-program.


Während der Messe demonstrieren Unternehmen ihre Produkte und Lösungen Indoor sowie zusätzlich unter realen Bedingungen auf der Outdoor-Area. Sie zeigen unter anderem Ladelösungen für Flotten und intelligente Lösungen für die Verbindung von kostengünstiger Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie mit nachhaltiger Mobilität, zum Beispiel Solar-Überdachungen für Parkplätze. Davon können sich Installateure, Planer, Flottenmanager, Unternehmen, Ladesäulenbetreiber (CPO) und E-Mobilität-Provider (EMP) auf der Outdoor-Area selbst ein Bild machen. Zudem bieten Aussteller wie Skoda, Lucid, Nissan, und viele weitere auf dem „eCar Test Drive“, dem Freigelände unmittelbar neben den Messehallen, kostenlose Testfahrten mit ihren neuesten Fahrzeugmodellen an. So wird die Elektromobilität für die Besucher direkt erlebbar.


Die Power2Drive Europe 2023 findet vom 14. bis 16. Juni auf der Messe München im Rahmen von The smarter E Europe 2023 statt.


Weitere Informationen zur Power2Drive Europe 2023 finden Sie unter www.PowerToDrive.de.


Weitere Informationen zur Power2Drive Europe Conference 2023 finden Sie unter www.powertodrive.de/conference-program.

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