Nur 52 Elektro-Hondas – und Chinas nächste Marken stehen erst am Start

Während der deutsche Elektroautomarkt kräftig wächst, bleiben einige Hersteller bei reinen Elektroautos nahezu unsichtbar. Besonders überraschend ist Honda: Von Januar bis August 2026 wurden in Deutschland lediglich 52 BEV der Marke neu zugelassen. Auch mehrere chinesische Newcomer bewegen sich noch im zweistelligen Bereich.
Marken mit weniger als 100 BEV-Neuzulassungen
Marke | BEV Jan.–Aug. 2026 | ggü. 2025 |
KGM | 76 | –48,3 % |
Honda | 52 | –31,6 % |
Dongfeng | 38 | neu |
Rolls-Royce | 35 | –23,9 % |
Nio | 19 | –90,1 % |
Omoda | 18 | neu |
GWM | 16 | –98,8 % |
Cadillac | 15 | neu |
Maxus | 12 | –85,0 % |
JAC | 11 | neu |
Fisker | 10 | +400,0 % |
Jaecoo | 9 | neu |
Maserati | 9 | –79,5 % |
„neu“: Für Januar bis August 2025 weist das KBA keinen BEV-Vergleichswert aus. Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt.
Dass Honda nur auf 52 Elektroautos kommt, lässt sich vor allem mit dem Modellangebot erklären. Honda selbst weist darauf hin, dass sowohl der Honda e als auch der e:Ny1 nicht mehr als Neufahrzeuge angeboten werden.
Interessanter ist der Blick auf die chinesischen Newcomer. Dongfeng erreicht bislang 38 BEV, Omoda 18, JAC elf und Jaecoo neun. Nio fällt sogar von 191 auf nur noch 19 Fahrzeuge zurück. Auch GWM bricht von 1.382 auf 16 BEV ein.
Doch knapp oberhalb dieser Gruppe formiert sich bereits die nächste Generation möglicher Aufsteiger: Zeekr kommt auf 417 BEV, Geely auf 256 und Deepal auf 121. Zum Vergleich: XPeng erreicht inzwischen 5.773, Leapmotor sogar 12.558 Elektroautos. Zeekr hat in Deutschland bereits rund 100 Servicepartner und plant ab dem vierten Quartal ein eigenes Händlernetz in fünf Ballungsräumen. Deepal ist mit den Elektro-SUV S05 und S07 ebenfalls bereits konkret am deutschen Markt vertreten.

Ob daraus der nächste Erfolg à la XPeng, BYD oder Leapmotor entsteht, wird sich erst zeigen. Unter den noch kleinen Newcomern hat Zeekr derzeit jedoch die sichtbarste Ausgangsposition.
Quelle: KBA


