Discounter erweitert E-Ladenetz: Aldi Süd startet neue Ladehubs
- Jonas Mayrhofer
- 24. Nov. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Mit einem weiteren Ausbau seiner Ladeinfrastruktur unterstreicht Aldi Süd seine Rolle im deutschen Markt für Elektromobilität. Im Jahr 2025 wurden bereits 160 neue Ladepunkte an Filialen installiert, insgesamt betreibt der Discounter derzeit mehr als 700 E-Ladestationen mit rund 1.600 Ladepunkten. Knapp die Hälfte dieser Standorte sind Schnellladesäulen mit bis zu 200 kW Leistung – damit lassen sich laut Aldi Süd innerhalb von etwa 30 Minuten bis zu 500 Kilometer Reichweite gewinnen.

Nun kündigt Aldi Süd die Errichtung von rund 40 sogenannten „E-Ladehubs“ an hochfrequentierten Standorten an. In diesen sollen künftig bis zu sechs Elektroautos gleichzeitig laden können – die ersten Hubs sind bereits in Köln und Karlsruhe in Betrieb genommen worden. Entscheidend: Aldi Süd betreibt die Infrastruktur selbst und bietet die Stromtarife nach dem Discountprinzip an. Normalladung kostet 0,29 €/kWh, Schnellladung mit 50 kW 0,44 €/kWh und Ultraschnellladung ab 150 kW 0,47 €/kWh.
Der Bezahlvorgang ist ohne Registrierung möglich: Kunden können per Giro- oder Kreditkarte oder via NFC-Smartphone bezahlen. Zudem bezieht Aldi Süd zertifizierten Grünstrom, ergänzt durch Solarstrom aus Photovoltaik auf Filialdächern. Viele Ladestationen stehen auch außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung – was den Ladeprozess beim Einkauf oder auf dem Weg erleichtert. Insgesamt zeigt Aldi Süd mit dieser Strategie, wie Einzelhandel und Elektromobilität kombiniert werden können. Für E-Autofahrende bedeutet das: günstig, schnell und bequem laden beim Discounter.
Quelle: Aldi Süd


