• Harald Gutzelnig

Stellantis: Wenn E-Autos nicht billiger werden, bricht der Markt zusammen

Während Europa die Abschaffung von Autos mit Verbrennungsmotor vorantreibt, warnt einer der größten Automobilhersteller der Region, dass ihre batteriebetriebenen Ersatzfahrzeuge noch zu teuer sind, um die Nachfrage auf dem aktuell hohen Niveau halten zu können.



Stellantis will die Kosten für die Herstellung von Elektrofahrzeugen bis 2030 um 40 % senken, sagte Chief Manufacturing Officer Arnaud Deboeuf. Das Unternehmen plant, einige Teile im eigenen Haus zu produzieren und wird Druck auf die Zulieferer ausüben, um die Produktionskosten zu senken. Wenn die Elektrofahrzeuge nicht billiger werden, wird der Markt zusammenbrechen, ließ Deboeuf vor Reportern in der Fabrik in Tremery verlauten.


Der Konzern plant, in diesem Jahrzehnt mehr als 75 vollelektrische Modelle auf den Markt zu bringen und zumindest einige seiner französischen Autofabriken auf die Produktion von E-Fahrzeugen umzustellen. Das Unternehmen gibt zwar viel Geld für die Markteinführung aus, ist aber zuversichtlich, weiterhin hohe Renditen zu erzielen, indem es sich auf zusätzliche Einnahmen aus Software und Dienstleistungen sowie auf einige Premiumfahrzeuge stützt.


Quelle: Bloomberg