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  • AutorenbildArmin Grasmuck

Vorgestellt Ford Explorer Elektro

Hat ihm das E den ­Namen gerettet? Explorer – das klingt im Jahr 2023 nach E-Mobilität. Selbst wenn der klassische Geländewagen von Ford bereits seit mehr als 30 Jahren mit Verbrennungsmotoren im Einsatz ist. Ab sofort hat der amerikanische Hersteller dieses Erfolgsmodell als vollelektrische Variante im Angebot. Es scheint optisch wie inhaltlich eine mustergültige Transformation zu sein. Hier kommt ein SUV der Zukunft mit allem angefahren, was der geneigte Kunde erwarten darf.


Ein Tick graziler als die mitunter massiven Vorgängermodelle, klare Linien, harmonische Übergänge – die Ford-Designer haben offensichtlich viel Zeit und Mühen investiert, um das neue Modell stilvoll und im Zeitgeist zu gestalten. Kaum zu glauben – und auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen: Der Ford Explorer Elektro basiert, was seine Technik betrifft, auf der bewährten MEB-Plattform aus dem ­Hause Volkswagen. Einzig der exakt gleiche Radstand von 2,77 Meter verrät die enge Verwandtschaft zu den batterieelektrisch angetriebenen VW-Brüdern.


Dieses Crossover-Modell wirkt attraktiv und sportlich, Cross mit modernem Chic. Sympathisch strahlt die hochgezogene Frontpartie mit den zackigen Scheinwerfern und dem markanten Ford-Logo in zentraler Position. Genauso flott wirkt das Heck.


Auf jedem Terrain: Der batterieelektrisch angetriebene Ford Explorer erhält sich den Charakter des Geländewagens, er ist auch in einer Allradvariante erhältlich.

Riesiges Display mit Clou


Im Innenraum setzt der Explorer neue Akzente auf dem Weg in die Mobilität von morgen. Das Lenkrad, oben wie unten abgeflacht, wirkt verhältnismäßig klein. Dafür erscheint das 14,6 Zoll große Display oberhalb der Mittelkonsole umso imposanter. Es ist die zentrale Kontrolleinheit, über welche die wichtigsten Funktionen schnell und einfach gesteuert werden können. Eindrucksvolles Element der Entwickler: Der riesige Touchscreen kann 30 Grad nach oben und unten geschwenkt werden. Und: Dahinter liegt, gut versteckt, ein zwei Liter großes Staufach für Wertsachen, das mit dem Monitor als Deckel beim Verlassen des Autos automatisch abgesperrt wird.


Ansonsten gilt auch im Innern des Explorer Elektro: weniger ist mehr. Bequem sind die Sitze, großzügig ist das Raumangebot, auch in der hinteren Reihe. Eindrucksvoll ist zudem das riesige Staufach unterhalb der Armablage in der Mittelkonsole mit 17 Litern Volumen. Dienstreisende und Familien auf der Langstrecke können darin drei 1,5-Liter-Flaschen und mehr deponieren. Der Kofferraum fasst 450 Liter. Ist die Rückbank umgeklappt, werden mehr als 1.400 Liter daraus.


Der neue Explorer kommt mit einer ganzen Reihe von Komfort- und Sicherheitselementen. Die Massagefunktion im Fahrersitz ist genauso serienmäßig verbaut wie der Spurwechselassistent, der über den Blinker automatisiert agiert, und die 19-Zoll-Felgen. Wertvoll erscheint auch der „Clear Exit Assist“ – er erlaubt es nur, die Türen zu öffnen, wenn der Blick nach hinten frei ist. Gegen Aufpreis gibt es ein Panoramadach. Stichwort Preis: Der Ford Explorer Elektro startet bei 45.000 Euro.

Leicht zu bedienen: Der Touchscreen ist das zentrale Steuerelement, darunter liegt ein Staufach für Wertgegenstände.

Große 77-kWh-Batterie


Technische Daten für den vollelektrischen Explorer – er kann bereits reserviert und ab September verbindlich bestellt werden, soll noch vor dem Jahreswechsel auf den Markt kommen – hat Ford noch keine veröffentlicht. Offiziell ist bereits eine Variante mit der großen 77-kWh-Batterie angekündigt, daneben wird noch eine kleinere angeboten werden. Es gibt Modelle mit Hinterradantrieb von 170 oder 286, dazu ein Allrad-Explorer mit 340 PS. Mit voll aufgeladenen Akkus sollen Reichweiten von bis zu 500 Kilometer möglich sein. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 180 Stundenkilometer begrenzt. Ansprechend wirken auch die von Ford angekündigten Ladezeiten. In 25 Minuten soll die Batterie von zehn auf 80 Prozent gebracht werden können.



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